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Obereisesheimer Wehr mit starkem Personalstand

Neckarsulmvon Feuerwehr Neckarsulm

Abtei­lungs­kom­man­dant Werner Seufer konnte in seinem Jah­res­be­richt von einem sehr guten Per­so­nal­stand berichten: Die Ein­satz­ab­tei­lung zählt 31 Mit­glieder, die Alters­ab­tei­lung 19 und die Jugend­feu­er­wehr 21. Die Ober­ei­sesheimer Frei­wil­lige Feu­er­wehr ist mit 71 Mit­glie­dern so stark wie noch nie. Um im Ernst­fall gewappnet zu sein, wurden 23 Übungs­dienste abge­halten. Die beiden Gruppen der Jugend­feu­er­wehr trafen sich sogar 41 mal, um sich zum einen das Rüstzeug für den späteren aktiven Dienst zu holen, zum anderen aber auch um wei­tere gemein­same Aktivitäten zu unter­nehmen.

15 mal mussten die Wehr­leute 2009 ausrücken. Zehn mal davon zu Brandfällen, vier mal zu Hil­fe­leis­tungen und einmal zur Beset­zung der Feu­er­wache Neckar­sulm. Pro­bleme bei der Tages­alarm­si­cher­heit, also bei Einsätzen unter der Woche während der Arbeits­zeit, gab es nicht. Durch­schnitt­lich standen zwölf Ein­satzkräfte zur Verfügung. „Dem in Not gera­tenen Bürger wurde in allen Fällen die not­wen­dige Hilfe geleistet.“ urteilt auch Kom­man­dant Her­mann Jochim. Das sehr umfang­reiche und auf­wen­dige Dienst- und Übungs­pro­gramm wurde von ihm beson­ders positiv erwähnt. Vor allem die enorme Anzahl an Übungs­abenden der beiden Jugend­gruppen ist nur durch großes Enga­ge­ment der Jugend­be­treuer um Wolf­gang Kühne möglich. Dieser gab einen kurzen Abriss des umfang­rei­chen Pro­grammes. Abtei­lungs­kom­man­dant Werner Seufer unter­streicht die Wich­tig­keit der Jugend­ar­beit: „Durch das große Inter­esse der Jugend­li­chen ist der moti­vierte Nach­wuchs der Wehr gesi­chert. Auch im Hin­blick auf den demo­gra­phi­schen Wandel gilt es diese Moti­va­tion hoch­zu­halten. Fast die Hälfte der aktiven Feu­er­wehr­leute sind in der Jugend­ar­beit enga­giert, was den Zusam­men­halt inner­halb der Wehr stärkt und die Inte­gra­tion der Jugend­li­chen in die Feu­er­wehr fördert.“

Patrick Dillig von der Orts­ver­wal­tung lobte eben­falls das vor­bild­liche Enga­ge­ment. Er hob die immer ver­trau­ens­volle und kon­struk­tive Zusam­men­ar­beit mit der örtli­chen Orga­ni­sa­tion hervor. Trotz Großbau­stelle – die Umge­stal­tung der Ober­ei­sesheimer Orts­mitte - direkt vor dem Feu­er­wehrgerätehaus sind alle Einsätze und Übungs­dienste während der Bau­phase rei­bungslos ver­laufen. Er wünschte allen Feu­er­wehr­leuten stets gesund von ihren Einsätzen zurückzu­kehren.

In gewohnt souveräner Art zeigte der Leiter der Alters­ab­tei­lung, Ger­hard Scheu­er­mann, die Aktivitäten auf und dankte dem Abtei­lungs­kom­man­danten: „Für Werner hat nicht nur die Ein­satz­ab­tei­lung und die Jugend­feuer, son­dern auch die Alters­ab­tei­lung einen hohen Stel­len­wert.“

Mit der Aus­zeich­nung „Partner der Feu­er­wehr“ wurde Ober­ei­sesheims größter Arbeit­geber, die Hof­mann Förder­technik GmbH, gewürdigt. Die vor­bild­liche Hal­tung den zahl­rei­chen Mit­ar­bei­tern gegenüber, die sich in ihrer Frei­zeit und bei Einsätzen eben auch während der Arbeits­zeit in der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr enga­gieren ist nicht immer selbst­verständlich. OB Joa­chim Scholz übergab die Aus­zeich­nung an den völlig über­raschten Inhaber Ger­hard Hof­mann. Der Oberbürger­meister über­zeugte sich mit Ver­tre­tern des Ober­ei­sesheimer Ort­schafts­rates zuvor im Rahmen einer groß ange­legten Hauptübung von der Schlag­kraft und dem hohen Aus­bil­dungs­stand der Feu­er­wehr­ab­tei­lungen Neckar­sulm, Dahen­feld und Ober­ei­sesheim.

Für 40 Jahre bei der Feu­er­wehr wurde Her­mann Riek geehrt. Eben­falls 40 Jahre gehört Dieter Sta­del­maier der Ober­ei­sesheimer Wehr an. Über zwanzig Jahre davon war er Aus­schuss­mit­glied. Zudem noch Kas­sier und Schriftführer. Werner von Oln­hausen wurde für 50 Jahre Zugehörig­keit geehrt.

Alle drei Jubi­lare gelten als aner­kannte und geschätzte Persönlich­keiten, die inzwi­schen in der Alters­ab­tei­lung am Feu­er­wehr­leben aktiv teil­nehmen.

Rainer Gurr, dem Kas­sier der Wehr, zollte die Ver­samm­lung durch ein­stim­mige Ent­las­tung Respekt. Für die stets ein­wand­freie und verlässliche Tätig­keit, die im Hin­ter­grund statt­findet und einen nicht geringen Zeit­auf­wand mit sich bringt.

Auch für das aktu­elle Jahr hat sich Werner Seufer mit seiner Abtei­lung einiges vor­ge­nommen: Unter anderem soll bei einem Tag der offenen Tür die Arbeit der Feu­er­wehr der Öffent­lich­keit detail­liert dar­ge­stellt.

Bild:

Abtei­lungs­kom­man­dant Werner Seufer, Her­mann Riek, Werner von Oln­hausen, Dieter Sta­del­maier, Leiter Alters­ab­tei­lung Ger­hard Scheu­er­mann. (v.l.n.r.)