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Neues Führungsfahrzeug für die Feuerwehr

Neuenstadt a.K.von Markus Schuster, Feuerwehr Neuenstadt a.K.

Im Rahmen des Neuenstädter Feu­er­wehr­festes wurde der Feu­er­wehr Neu­en­stadt ein Kom­man­do­wagen überg­eben. Umrahmt wurde das zweitätige Fest von Vorführungen und Schauübungen der Aktiven wie auch der Jugend­feu­er­wehr.

Ein Fahr­zeug ver­keilt unter einem Pflug, aus­lau­fender Kraft­stoff von einem LKW. Diesem Übungs­sze­nario stellten sich die Neuenstädter Flo­ri­ansjünger zum Auf­takt des diesjährigen Festes. Die Feu­er­wehr Neu­en­stadt wurde hier in den Berei­chen Umwelt­schutz und Ret­tung stark gefor­dert. Kom­man­dant Schaf­froth über­nimmt nach Ein­treffen die Ein­satz­lei­tung und sorgt sogleich dafür dass der Pflug mit hydrau­li­schem Ret­tungsgerät ange­hoben wird. Durch die Mann­schaft des Hil­fe­leis­tungslöschfahr­zeugs wird anschließend der Zugang zu den Ver­letzten mit schwerem Ret­tungsgerät her­ge­stellt. Von einem LKW läuft Diesel aus, hier über­nimmt das Tanklöschfahr­zeug den Erst­an­griff. Jedoch ist schon einiges an Kraft­stoff in die Bret­tach gelangt. Die Abtei­lung Stein / Kochertürn bringt ihre Ölsperre in die Bret­tach ein, so wird sicher­ge­stellt dass das Öl nicht weiter in das Gewässer aus­fließen kann. Die Wehr­leute aus Cle­ver­sulz­bach stellen mit ihrem Trag­kraft­sprit­zen­fahr­zeug den Brand­schutz sicher. Mit Hilfe einer Spe­zi­al­pumpe wird das Öl aus dem Fluss abge­saugt. Abschließend können die Ver­letzten des PKWs dem DRK Neu­en­stadt überg­eben und werden dort ver­sorgt.

Neben dem Fest­be­trieb konnte die Feu­er­wehr am Sonn­tag­mittag ihren neuen Kom­man­do­wagen offi­ziell in Emp­fang nehmen. Der Passat 4-Motion dient dem Ein­satz­leiter zur Erst­erkun­dung bei Scha­dens­lagen, da er hier wesent­lich schneller am Ein­satzort ist als mit den Großfahr­zeugen. Aus­ge­stattet ist das Führungs­fahr­zeug mit moderner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­technik und Plänen größerer Firmen der Stadt. Kom­man­dant Schaf­froth dankte Bürger­meister Heuser für die zügige Ersatz­be­schaf­fung da das Vorgänger­fahr­zeug mit 21 Jahren an der Alters­grenze ange­langt war. Anschließend zeigte sowohl die Leis­tungs­gruppe der Feu­er­wehr als auch die Jugend­feu­er­wehr unter Jugend­feu­er­wehr­wart Tobias Schaf­froth ihr Können, indem Sie einen Lösch­an­griff vor­trugen. Trotz immer wieder auf­tre­tender kurzer Regenfälle war die Feu­er­wehr mit dem Ver­lauf des Festes sehr zufrieden.