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Neue Ölsperren am Leinbach übergeben

Schwaigernvon Steffen Hartmann, Feuerwehr Schwaigern

Zum Schutz des Lein­ba­ches und der Umwelt bei einem even­tu­ellen Unfall an der bei Schwai­gern-Nie­der­hofen durch das Leintal führende Öl-Pipe­line wurde den Feu­er­wehr­ab­tei­lungen Stetten a.H. und Nie­der­hofen zwei neue Ölsperren überg­eben. Die neuen Sperren ersetzen die in die Jahre gekom­mene Aus­stat­tung, welche orst­fest an drei Sta­tionen ent­lang des Bach­laufs bereit­ge­legt und äußerst umständlich zu jand­haben war.

Hein­rich Hook von der Firma Fritz Massong GmbH erklärte den anwe­senden Kame­raden der beiden Abtei­lungen die Hand­ha­bung der neuen Ölsperren und erläuterte während und anhand eines Übungs­sze­na­rios die Funk­ti­ons­weise des Sys­tems:Die Schwimmkörper werden in form eines großen V in das Gewässer ein­ge­bracht, ein Schenkel dieses V verläuft dabei möglichst flach, dia­gonal über das Gewässer und redu­ziert dadurch die rela­tive Fließgeschwin­dig­keit des Was­sers an der Sperre. Der zweite Schenkel wird par­allel zum Schutze der Uferböschung am Gewässer­rand aus­ge­legt und fixiert. Öl, wel­ches sich im Ernst­fall im Bach­lauf befinden würde, würde sich dann an der Spitze des V sam­meln und könnte dort mit Hilfe von Ölbin­de­mittel o.a. gebunden und abgeschöpft, oder auch abge­saugt werden. Durch die indi­vi­du­elle und leichte Ska­lier­bar­keit des Sys­tems kann dieses an jeder belie­bigen Stelle , in dem jeweils benötigten Umfang im Bach­lauf ein­ge­bracht und genutzt werden.

Jeweils ein kom­pletter, auch ein­zeln nutz­barer Satz, befindet sich in Stetten a.H. und in Nie­der­hofen. Die Finan­zie­rung der neuen Ölsperren trägt die Pipe­line-Betrei­ber­ge­sell­schaft.