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Löwensteiner Bürger nach dem Brand

Löwensteinvon Carsten Friese, HSt

Das hat aus­ge­sehen, als ob die ganze Stadt brennt“, berichtet eine 39-jährige Löwen­stei­nerin. Von ihrem Garten aus habe sie „nur eine schwarze Rauch­wolke“ gesehen.

Als die Feu­er­wehrkräfte gegen 15.30 Uhr mit Löschschaum im Gebäude in der Schul­gasse vor­dringen, steht Haus­be­sitzer Walter Schock ein (62) paar Meter weiter und blickt nach oben. „Wichtig ist, dass nie­mand ver­letzt ist“, sagt er. Die zwei Mieter, deren Woh­nungen zerstört sind, will die Familie bei sich unter­bringen.

Rund 40 Sanitäter und drei Ärzte standen für alle Fälle bereit. Einen geh­be­hin­derten Mann mussten die Helfer aus einem Haus eva­ku­ieren, in das Rauch ein­ge­drungen war.

Keine Not­un­ter­kunft

Alle Anwohner, deren Häuser zerstört wurden, kamen bei Ver­wandten oder Bekannten unter. Die Gemeinde musste keine Not­un­ter­kunft bereit­stellen.

Dass es keine Ver­letzten gab, „ist die beste Nach­richt“, sagte Bürger­meister Klaus Schif­ferer um 17 Uhr. Die Feu­er­wehr hat in seinen Augen „einen guten Job gemacht“.