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Kreisjugendzeltlager 2023 - Vier Tage Spaß, Feuerwehr und Zelten!

Weinsbergvon Mediateam, Feuerwehr Weinsberg

In diesem Jahr war es end­lich so weit: Nach einer mehrjährigen Pause hat die Kreis­ju­gend­feu­er­wehr Heil­bronn ihr lang geplantes Zelt­lager vom 28.05. bis 31.05. mit dem Motto „Stadt, Land, Jugend“ auf dem Gaf­fen­berg ver­an­staltet. Neun Jugend­feu­er­wehren mit ca. 130 Kin­dern hatten sich zu diesem High­light ange­meldet. Die Jugend­feu­er­wehr Weins­berg war natürlich auch mit 13 Jugend­li­chen und 4 Betreuer:innen am Start!

Der erste Tag stand ganz im Zei­chen des Zelt­la­gers. Ab 9:00 Uhr sind die ersten Jugend­feu­er­wehren ange­reist, um den Zelt­platz zu beziehen. Mit ver­einten Kräften baute jede Feu­er­wehr ihre Zelte auf und rich­tete sich häuslich ein. Mit lauter stim­mungs­voller Musik ging das auch ziem­lich fix. Nach dem Mit­tag­essen um 12:00 Uhr star­tete das Tages­pro­gramm. Jede Jugend­feu­er­wehr durfte sein eigenes Wappen bemalen. Hier war die Krea­tivität und die male­ri­sche Bega­bung der Kids gefor­dert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Für die ersten Annäherungen der Jugend­li­chen unter­ein­ander wurden beim nächsten Pro­gramm­punkt gemischte Gruppen gebildet. Ziel der Grup­pen­ar­beit war es, eine Stoff­lein­wand, pas­send zum Lager­motto, kreativ zu gestalten. Die fer­tigen Stoffe wurden später zusam­mengenäht und bil­deten die tra­di­tio­nelle Lager­flagge. Das Abend­essen mussten sich die Teil­nehmer hart erlaufen: nach einer kleinen Wan­de­rung brut­zelten am Schweins­berg­turm die Kame­raden der Feu­er­wehr Heil­bronn Grill­wurst für alle. Als die Dämme­rung ein­setzte, bekam jeder eine Fackel in die Hand und die Kara­wane schlängelte sich den Weg durch den Wald zurück zum Zelt­platz. Wer glaubt, dass dann direkte Ruhe ein­ge­kehrt ist, der täuscht sich. Die Nacht­ruhe wurde ein biss­chen aus­ge­dehnt und so konnten die Kids noch ein biss­chen auf dem Gelände herum pir­schen und sich gegen­seitig kennen lernen. Irgend­wann lagen jedoch fast alle in ihrem Feld­bett und haben fried­lich geschnarcht. Einige Nacht­eulen waren den­noch unter­wegs und sam­melten im Schutz der Nacht alle nicht ver­steckten Wappen der Feu­er­wehren ein und posi­tio­nierten diese gut sichtbar auf dem Frühstücksgebäude. Da war am nächsten Tag das Gelächter sehr groß. Bis heute sind die Täter unbe­kannt…

Am zweiten Tag stand nach dem Frühstück die große Wald­rally auf dem Plan. Im ganzen Stadt­wald ver­teilt wurden auf einer Strecke von ca. 14 Kilo­me­tern 20 Sta­tionen mit ver­schie­densten Auf­gaben auf­ge­baut, die die Kinder mit einem Betreuer wieder in gemischten Gruppen bewältigen sollten. Leider war die Strecke sehr lang und des bil­deten sich kleine Staus bei den Sta­tionen. Um 15:00 Uhr wurde die Rally vor­zeitig abge­bro­chen, da schon um 17:00 Uhr die Sie­ger­eh­rung ange­setzt war und die Gruppen wieder zurück ins Lager finden mussten. Jeder Teil­nehmer hat dann unter dem großen Zelt seine Medaille erhalten und sogar Heil­bronns Oberbürger­meister Harry Mergel fuhr mit dem Fahrrad (!) auf den Gaf­fen­berg, um den Kin­dern und Jugend­li­chen seinen Dank für ihr Enga­ge­ment und ihr tolles Hobby aus­zu­spre­chen. Müdig­keit, trotz der langen Wan­de­rung, kam bei den Kin­dern auch am zweiten Abend nicht auf. Der nächt­liche Hunger wurde erneut durch die Kame­raden aus Heil­bronn mit Grill­wurst und Steak gestillt.

Mit Span­nung wurde der dritte Tag erwartet. Hier standen Besich­ti­gungen bei ver­schie­denen Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen und Firmen im Land­kreis Heil­bronn auf dem Pro­gramm. Sehr beliebt waren bei den Kin­dern die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn oder die Werk­feu­er­wehr der AUDI AG in Neckar­sulm. Aber auch die Fir­men­be­suche bei Knorr in Heil­bronn und Schwei­kert Werk­zeugbau in Leh­ren­steins­feld stellten sich als sehr inter­es­sant heraus. Auch am letzten Abend kehrte erst spät Ruhe in den Zelt­platz ein, einige saßen noch bis tief in die Nacht am Lager­feuer und erzählten sich Geschichten.

Leider kam der letzte Tag viel zu schnell. Noch leicht ver­schlafen und müde von den kurzen Nächten bauten alle gemeinsam ihre Zelte ab und trafen sich noch zum gemein­samen Grup­pen­foto unter dem großen Zelt. Im Hin­ter­grund wurde stolz die Lager­flagge präsen­tiert. Danach hieß es Abschied nehmen. Zurück am Magazin wurden noch alle Uten­si­lien aufgeräumt und die Fahr­zeuge geputzt. Als dann alle Kinder nach Hause gebracht waren, konnten schließlich auch die Betreuer müde aber Glücklich in ihre hei­mi­schen Betten fallen.

Zum Schluss nochmal einen großes Dankschön an die Orga­ni­sa­toren und Helfer des Kreis­ju­gend­zelt­la­gers, den Betreuern der Jugend­feu­er­wehren und natürlich den Jugend­li­chen für dieses unver­gess­liche Lager! Wir freuen uns schon auf das nächste Zelt­lager!