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Kein Rekord beim Kistenstapeln

Wüstenrotvon Petra Laidig, HSt

Mit einem Kon­zert der jungen Cover­band "Snow" läuteten am Sams­tag­abend die beiden Wüsten­roter Orts­gruppen der Feu­er­wehr und des DRK ihren gemein­samen Tag der offenen Tür ein. Damit lockten sie vor allem junge Besu­cher ins Feu­er­wehrgerätehaus nach Wei­hen­bronn.

"Mit der Reso­nanz haben wir nicht gerechnet", gestand tags darauf DRK-Bereit­schafts­leiter Jochen Greiner ange­sichts der gut besuchten Ver­an­stal­tung.

Auch am Sonntag meinte es der Wet­ter­gott gut mit den Ver­einen und sorgte für einen steten Besu­cher­strom ins gemein­same Dienst­leis­tungs­zen­trum, wo zum Auf­takt der Musik­verein Wüstenrot für die musi­ka­li­sche Unter­hal­tung sorgte.

Da solch ein Tag der offenen Tür auch immer ein Anlass ist, für Ver­eine zu werben, hatten die beiden Ein­rich­tungen ver­schie­dene Aktionen und Präsen­ta­tionen vor­be­reitet. Die inter­es­sierten Besu­cher konnten sich an Ständen infor­mieren, die Fahr­zeuge besich­tigen und bekamen am Nach­mittag auch gemein­same "Einsätze" zu sehen.

"Wir wollten mal schauen, wie es beim Rot-Kreuz in Wüstenrot so ist", erzählte der 14-jährige Daniel, der mit zwei Freunden gekommen war. Das Trio, Mit­glieder beim Jugend­rot­kreuz im benach­barten Main­hardt, inter­es­sierte sich beson­ders für den Not­fall-Kran­ken­trans­port­wagen und die Präsen­ta­tion des DRK.

Auch über die tech­ni­sche Ausrüstung des Löschfahr­zeugs konnten sich die Besu­cher infor­mieren. Nahezu pau­senlos im Ein­satz war die Dreh­leiter der Feu­er­wehr, mit der der Jugendförder­verein ein Kis­ten­sta­peln ver­an­stal­tete. Zwar konnte er den bis­he­rigen Rekord von 18 Kisten nicht kna­cken, doch der 14-jährige Rene meinte anschließend: "Es ist ein gutes Gefühl, in der Luft zu hängen, wenn man gut gesi­chert ist", nachdem er wieder festen Boden unter den Füßen hatte.

Bei einem Was­ser­spiel mit Ziel­spritzen konnten sich die jüngeren Besu­cher vergnügen. Beson­dere Höhepunkte waren auch die gemein­samen Übungen von Feu­er­wehr und Rotem Kreuz.

Ins­be­son­dere der Nach­wuchs der beiden Orts­ver­eine, das sind bei der Jugend­feu­er­wehr 30 und beim DRK 22 junge Mit­glieder, fie­berte dem Ein­satz ent­gegen. Eine in Brand gera­tene Hütte, die die Jungen und Mädchen der Jugend­wehr für diesen Zweck selbst zusam­men­ge­zim­mert hatten, musste von ihnen gelöscht werden. Der DRK-Nach­wuchs war zur Stelle, um bei ver­letzten Feu­er­wehr­ka­me­raden erste Hilfe zu leisten. Eine gemein­same tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung bei einem Ver­kehrs­un­fall simu­lierten im Anschluss daran die Aktiven. Zufrieden zeigte sich Abtei­lungs­kom­man­dant Uli Häfele über den Ver­lauf der gemein­samen Aktion. "Die Zusam­men­ar­beit von DRK und Feu­er­wehr ist sehr gut." Je mehr Leute man habe, desto leichter lasse sich solch eine Ver­an­stal­tung orga­ni­sieren.

Bild: Jan Cuntz von der Feu­er­wehr Wüstenrot gibt beim Tag der offenenTür Besu­chern Infor­ma­tionen zum Löschfahr­zeug. (Foto: Petra Laidig)