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Interessante Rundfahrt mit dem roten Auto

Schwaigernvon Stefanie Pfäffle, HSt

Begeis­tertes Krei­schen auf der Hüpfburg, die bewegt von lauter kleinen Füßen vor sich hin wackelt. Daneben spritzt Wasser in hohem Bogen aus einem Feu­er­wehr­schlauch. Ein Junge ver­sucht damit, in die Fenster des kleinen Hauses zu treffen, um das imaginäre Feuer zu löschen. Aber nicht nur die Kinder amüsieren sich prächtig beim Kel­ter­gas­sen­fest der frei­wil­ligen Feu­er­wehr in Stetten.

Seit mehr als 20 Jahren schon ver­an­stalten die Flo­ri­ansjünger ihr Jah­res­fest. Früher mussten sie noch ein Zelt vor dem Magazin auf­bauen, aber seit der Reno­vie­rung der alten Kelter direkt gegenüber ist das nicht mehr nötig. Bleibt also mehr Zeit, sich um das Abend­pro­gramm zu kümmern.

Tanz Dann treten die Männer und Frauen mit Sket­schen und dem schon tra­di­tio­nellen Feu­er­wehrtanz auf. Wir tanzen dieses Jahr zu YMCA, ein Remake von vor sieben Jahren, erzählt Abtei­lungs­kom­man­dant Maik Widowski. Natürlich treten die sieben Männer mit den ent­spre­chenden Kostümen auf. Und den Oberkörpern, ergänzt sein Stell­ver­treter Andreas Schil­ling mit breitem Grinsen.

Doch jetzt sind erst einmal die Kinder dran. Nico Schil­ling und Alex­andra Ströbel nehmen immer acht auf einmal mit dem Feu­er­wehr­auto auf eine kleine Rund­fahrt. Ich wohne gleich nebenan, und fahre jedes Jahr mit, erzählt Lea. Das kann man ja sonst schließlich nicht, begründet die Neunjährige. Immer schön an den Hal­te­griffen fest­halten und los geht es Rich­tung Golf­platz.

Atem­schutzgerät Wie schwer ist denn so ein Atem­schutzgerät?, will eines der Mädchen wissen. Nicht ganz 20 Kilo­gramm sind es. Das beein­druckt die Kinder. Des­wegen muss man auch erst zum Arzt und sich unter­su­chen lassen, bevor man Atem­schutzträger werden kann, erläutert Ströbel.

Die Kinder haben viele Fragen. Wie schnell so ein Feu­er­wehr­auto eigent­lich ist,, was die Seile an der Tür sollen, und wie schnell müssen die Feu­er­wehrmänner ange­zogen sein? Die Feu­er­wehr­frau kommt kaum hin­terher, erläutert noch das Sprech­funkgerät und wel­chen Führer­schein man benötigt. Auf den Fel­dern stellt Schil­ling die Sirene an. Ganz schön laut.

Durch­gangs­ver­kehr Zurück an der Kelter wartet schon die nächste Gruppe. Die Erwach­senen sitzen während­dessen in der Sonne. Neben den Stet­tenern und befreun­deten Wehren kommt auch einiges an Durch­gangs­ver­kehr vom Radweg beim Fest an. Die fleißigen Feu­er­wehr­mit­glieder freut es. Schon allein, weil dadurch die Kasse für mögliche Ausflüge etwas gefüllt wird. Auch die Kame­rad­schaft wächst bei der Orga­ni­sa­tion und der Durchführung eines sol­chen Festes noch mal enger zusammen, meint Andreas Schil­ling.

Bild: Die Fahrten mit dem Feu­er­wehr­auto sind bei Kin­dern begehrt. Foto: Pfäffle