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Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr widmet sich Zukunftsfragen - 186 Einsätze im vergangenen Jahr

Bad Rappenauvon Nicole Theuer, HSt

„Wohin führt der Weg der Feu­er­wehr?“ Dieses Thema domi­nierte die Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau, die nach drei Jahren Zwangs­pause wieder statt­fand. Mit­glieder aller Abtei­lungen waren am Sams­tag­abend in Bab­stadt zu Gast. In Rich­tung der Aktiven stellte Oberbürger­meister Sebas­tian Frei fest: „Wir wissen alle zu schätzen, dass Sie das machen.“ In diesem Zusam­men­hang kon­sta­tierte Frei, „ich bin dankbar, dass der Gemein­derat beschlossen hat, in den Haus­halt Mittel in Höhe von mehr als 1,2 Mil­lionen Euro für die Aus­stat­tung der Feu­er­wehr ein­zu­stellen.

Frei nutzte die Gele­gen­heit, um auch einen Blick in die Zukunft zu richten. „Wir können vor­aus­sicht­lich im April den Spa­ten­stich für das neue Feu­er­wehr­haus in Grom­bach machen. Daneben planen wir einen Neubau für die Kern­stadt, der schätzungs­weise um die 20 Mil­lionen Euro kosten wird.“ In diesem Zusam­men­hang erin­nerte Frei daran, dass „das Feu­er­wehr­haus in der Kern­stadt in die Jahre gekommen ist und den heu­tigen Ansprüchen über­haupt nicht mehr genügt. Des­halb planen wir den Bau eines neuen Feu­er­wehr­hauses.“

Über­land­hilfe Wie stark die 247 Aktiven der sieben Ein­satz­ab­tei­lungen im ver­gan­genen Jahr gefor­dert waren, zeigten Kom­man­dant Felix Mann und seine beiden Stell­ver­treter Thomas Wachno und Ilja Woita­schek auf. „Mit 186 Einsätzen war es das ein­satzstärkste Jahr in der Geschichte der Wehr“, machte Wachno deut­lich und ließ einige Einsätze wie den Brand eines Indus­triegebäudes zwi­schen Zim­merhof und Heins­heim oder die Über­land­hilfe bei einem Gebäude­brand in Hüffen­hardt Revue pas­sieren. Woita­schek wid­mete sich der Frage, wohin der Weg der Wehr in Zukunft führen wird. „Wir haben einem Kli­ma­wandel, der uns vor die Her­aus­for­de­rung von mehr Waldbränden führen könnte“, machte er deut­lich. „Wir haben eine Bun­des­au­to­bahn, bei der Gespräche mit dem Regie­rungspräsidium über eine Ände­rung des Alarm­plans laufen und wir stehen zukünftig ver­mut­lich ver­mehrt vor dem Pro­blem der Tages­verfügbar­keit und der damit erfor­der­lich wer­denden verstärkten inter­kom­mu­nalen Zusam­men­ar­beit.“ Die prak­ti­ziere man aktuell ver­mehrt mit den Feu­er­wehren aus Hüffen­hardt und Helm­stadt-Bargen bei Einsätzen in Wol­len­berg. Durch die Bau­stelle am Orts­ein­gang aus Hüffen­hardt dauere die Anfahrt Stadt­teil für die anderen Abtei­lungen zur­zeit deut­lich länger.

Ehren­me­daille Von den Über­le­gungen, wohin der Weg der Wehr in Zukunft führen könnte, zeigte sich Rein­hold Gall, der Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bands, sehr angetan. Der Ober­sulmer ver­lieh Frank Schre­zen­maier und Tobias Mayer die Feu­er­wehr­eh­ren­nadel des Kreis­feu­er­wehr­ver­bands Heil­bronn. Zudem zeich­nete Gall Frank Rieth und Harald Scholz mit der Ehren­me­daille in Silber des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bands aus. Die Ehren­nadel der Jugend­feu­er­wehr in Silber ging an Mathias Borth, David Müller und Jana Tiedt, Jasmin Müller erhielt die Ehren­nadel in Gold.