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Grußwort zum Jahreswechsel

Bad Friedrichshallvon Kurt Semen, Feuerwehr Bad Friedrichshall

Nur noch wenige Tage sind es bis Weih­nachten und ein mit Fülle von Auf­gaben und Einsätzen gezeich­netes Feu­er­wehr­jahr, mit bisher 116 Einsätze und mehr als 70 Übungen, geht seinem Ende ent­gegen. Für das Jahr 2010 können wir auch wieder zusam­men­fas­send sagen, es war für uns alle ein sehr arbeits­rei­ches, aber auch ein gutes Jahr. Unsere Arbeit war erfolg­reich.

Das Ein­satz­spek­trum reichte von der Besei­ti­gung der Unfall­ge­fahren durch Ölspuren, über Tier­ret­tungen und Bränden bis zu der Befreiung von Ver­letzten aus ver­un­fallten Fahr­zeugen. Beson­ders zu erwähnen ist die Brand­serie zu Jah­res­be­ginn mit von Brand­stif­tern vorsätzlich gelegten sechs Bränden und wei­teren zwei ver­suchten Brand­stif­tungen, Fahr­zeugbrände und Unwetter- und Umwelt­einsätze, welche zu erheb­li­chen Schäden führten. Bei vier Ver­kehrsunfällen waren neun Per­sonen aus miss­li­chen Lagen zu retten. Nach einer groß ange­legten Per­so­nen­such­ak­tion wurde eine Frau tot aus dem Sali­nen­kanal geborgen. Kurz vor Jah­res­ende musste das Unter­dorf Kochen­dorf durch Aufbau der mobilen Hoch­was­ser­schutz­wand vor Über­flu­tung geschützt werden. Aber auch bei vielen Klein­einsätzen ent­standen Schäden.

Sta­tis­tisch gesehen war alle 3 Tage, oder 72 Stunden, ein Alarm, wel­cher den Ein­satz unseres ehren­amt­li­chen Per­so­nals erfor­der­lich machte. Durch die Viel­zahl der Übungen wurde die Ein­satzfähig­keit gestärkt. Ein großes Betätigungs­feld waren auch wieder die Sicher­heits­wach­dienste bei Ver­an­stal­tungen.

Alle Angehörige der Ein­satz­ab­tei­lungen konnten mit neuen Ein­satz­ja­cken aus­ge­stattet werden. In der Kern­stadt wurde ein neues Klein­ein­satz­fahr­zeug in Dienst gestellt.

Das großes Ziel der Jugend­feu­er­wehr für das Jahr 2010, den seit meh­reren Jahren geplante Gegen­be­such bei den Jugend­feu­er­wehren in Orleans, ver­an­lasst durch die Städte­part­ner­schaft mit Saint- Jean- le- Blanc, wurde erreicht. 23 Jugend­liche und 22 Erwach­sene ver­brachten fünf erleb­nis­volle, aber auch stres­sige Tage in Frank­reich.

Leider mussten wir im zu Ende gehenden Jahr von zwei Kame­raden für immer Abschied nehmen. Den Angehörigen der in diesem Jahr ver­stor­benen Kame­raden Wil­helm Barth und Rudolf Sandler gedenken wir in den stillen Stunden der Fest­tage.

Alle Pflicht- und frei­wil­ligen Auf­gaben waren nur durch den Ein­satz und die Leis­tung vieler Feu­er­wehr­leute möglich. Ich möchte mich bei allen Feu­er­wehr­angehörigen und ihren Fami­lien, sowie bei Allen, die unsere Arbeit im Jahr 2010 unterstützt haben, für die Zusam­men­ar­beit bedanken und wünsche Ihnen ein schönes, besinn­li­ches Weih­nachts­fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2011. In unserer Zeit, wo Schnel­lig­keit und Tempo immer mehr unseren Alltag und Arbeit bestimmen, wünsche ich vor allen Dingen Gesund­heit, viel Erfolg und nicht zuletzt Zeit und Muße für Stunden des Aus­gleichs und der Erho­lung im Kreise der Fami­lien. Allen Ein­woh­nern unserer Stadt wünschen wir brand- und unfall­freie Fei­er­tage, und ein Gutes Neues Jahr 2011.

Unser Dank gilt auch dem Bürger­meister und dem Gemein­derat für die Unterstützung zum Wohle der Bevölke­rung. Trotz der sich zuspit­zenden schwie­rigen Finanz­lage konnten die not­wen­digen Beschaf­fungen mit Unterstützung der Stadt­ver­wal­tung und des Gemein­de­rats durchgeführt werden.

Die ersten Dienste finden für die Gesamt­wehr am 17.01.2011, für die Abtei­lung Kern­stadt am 31.01.2011, für die Abtei­lung Dut­ten­berg am 13.01.2010 und für die Abtei­lung Unter­gries­heim am 30.01.2011 statt. Am 10.01.2011 ist Grup­penführer­dienst. Die Jugend­feu­er­wehr hat ihren ersten Diensta­bend am 21.01.2011, der Spiel­mannszug am 11.01.2011.