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Gelungenes Feuerwehrfest

Möckmühlvon Feuerwehr Möckmühl

Es ist gut zu wissen, dass die Feu­er­wehr im Falle eines Falles schnell zur Stelle ist. Egal ob bei einem Brand, einem Ver­kehrs­un­fall oder bei Hoch­wasser: Wer die 112 anwählt, kann sicher sein, dass die Flo­ri­ansjünger gut ausgerüstet zum Ein­satzort kommen und kom­pe­tent Hilfe leisten.

Davon konnte sich jetzt die Möckmühler Bevölke­rung über­zeugen, denn um ihre Leis­tungsfähig­keit der Öffent­lich­keit zu präsen­tieren, hat die Feu­er­wehr Möckmühl auch in diesem Jahr einmal mehr zu einem Herbst­fest mit Tag der offenen Tür ein­ge­laden.

Jedes Jahr am letzten Sep­tem­ber­wo­chen­ende aus­ge­richtet ist es mitt­ler­weile zu einem festen Bestand­teil im Möckmühler Jah­res­ab­lauf geworden.Nach dem Stadt­fest ist es das größte Fest, das in Möckmühl aus­ge­richtet wird. Mehr als 2.500 Besu­cher ließen sich in diesem Jahr bei tagsüber strah­lendem Son­nen­schein bei der Feu­er­wehr bewirten und kuli­na­risch verwöhnen. Herbst­liche Haus­manns­kost und regio­nale Spe­zialitäten wie Schupf­nu­deln mit Kraut, der Möckmühler Sau­magen, Salz­fleisch und Rost­bratwürsten aber auch die von den Frauen und Müttern der Feu­er­wehr­angehörigen geba­ckenen 120 Kuchen zogen die Gäste an. Der Zwie­bel­ku­chen, geba­cken von den Möckmühler Land­frauen gehörte ebenso zum Angebot wie die aus­ge­schenkten Möckmühler Weine.

Schon von weitem signa­li­sierte die aus­ge­fah­rene Dreh­leiter, dass beim Feu­er­wehr­haus gefeiert wird. Der gesamte Fuhr­park war im Freien posi­tio­niert, die große Fahr­zeug­halle zum herbst­lich geschmückten Fest­saal umfunk­tio­niert.Zum Fest­auf­takt am Sams­tag­abend for­mierte sich im Waa­gener Tal ein Fackelzug, der sich dann, eskor­tiert von Polizei- und Feu­er­wehr­autos und zahl­rei­chen Ein­satzkräften, durch die Innen­stadt bewegte. Ins­be­son­dere die Kinder fas­zi­nierte das Fla­ckern der unzähligen Flammen. Die Kleinen sollten aber auch am Sonntag auf ihre Kosten kommen. Sie konnten beim Spritz­wett­be­werb sowie in einer Hüpfburg ihre Geschick­lich­keit unter Beweis stellen. Zuvor konnten aber die Erwach­senen am Sams­tag­abend bei bester Tanz- und Unter­hal­tungs­musik der Zwei-Mann-Kapelle Blue Brot­hers, einen kurz­wei­ligen Abend bei bester Stim­mung ver­bringen. Außerdem inter­es­sierten sich die Besu­cher jeden Alters für die Feu­er­wehr­fahr­zeuge und Gerätschaften, die beim Löschen, Pumpen und Her­aus­schneiden zum Ein­satz kommen. Wichtig bei solch einem Fest ist aber vor allem die Gesel­lig­keit und der Kame­rad­schafts­geist, wie Kom­man­dant Uwe Thoma betonte. Exem­pla­risch dafür ist nicht nur, dass die 65 Aktiven und die 44 Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr an diesem Wochen­ende alle­samt an irgend­einer Stelle mit­halfen, son­dern dass auch rund 20 Feu­er­wehren und wei­tere Ret­tungs­ein­rich­tungen aus dem gesamten Land­kreis und darüber hinaus zum Besuch anrückten.Ganz egal ob es brennt, ob es gilt ein Men­schen­leben zu retten, eine Unfall­stelle zu räumen oder Hoch­was­serschäden zu besei­tigen - den Kame­raden der Feu­er­wehr Möckmühl wird einiges abver­langt.

Doch was, wenn der Ein­satz­alarm während der Arbeits­zeit im Büro oder in der Fabrik ein­trifft? Damit es zu keinen Kom­pli­ka­tionen und Verzögerungen kommt und schnell Hilfe geleistet werden kann, ist es wichtig, dass der Arbeit­geber das Ehrenamt unterstützt und keine Steine in den Weg legt. Doch das ist leider bei Weitem nicht selbst­verständlich.

Des­halb vergab die Möckmühler Feu­er­wehr im Namen des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes die Ehrung "Partner der Feu­er­wehr" an die Metz­gerei Link, die mit einer Urkunde und einer Pla­kette aus­ge­zeichnet wurde, da sie einen Mit­ar­beiter tagsüber für Einsätze frei­stellt.

Die musi­ka­li­sche Unter­hal­tung zu diesem Festakt über­nahm der Musik­verein Möckmühl. Kom­man­dant Uwe Thoma freut sich über die gute Reso­nanz: Sie zeigt die Ver­bun­den­heit der Möckmühler mit ihrer Feu­er­wehr, die während des ganzen Jahres jeder­zeit für in Not gera­tene Mitbürger da ist. Dass ein sol­ches Fest auch eine Her­aus­for­de­rung für die Feu­er­wehr­angehörigen ist, zeigt der enorme Zeit­auf­wand, der hierfür erfor­der­lich ist. Don­nerstag und Freitag jeweils abends der Aufbau, am Samstag dann, bis die ersten Gäste kommen, der Aufbau in der Küche und in der herbst­lich zu schmückenden Fahr­zeug­halle. Fünf Arbeits­schichten sind für den Fest­be­trieb ein­ge­teilt. Alles klappt rei­bungslos: die 65 Feu­er­wehr­angehörigen und ihre Partner arbeiten Hand in Hand, unterstütz werden sie dabei von den Angehörigen der Jugend­ab­tei­lung. Während für die Gäste das Fest zu Ende ist haben sich 25 Feu­er­wehr­angehörige auch noch den Montag für die Feu­er­wehr zum Abbau frei­ge­halten. Am frühen Mon­tag­nach­mittag ist dann auch für sie Fei­er­abend.

Die Feu­er­wehr Möckmühl, Abt. Möckmühl, bedankt sich bei allen Besu­chern unseres diesjährigen Feu­er­wehr­festes auf das herz­lichste. Wir waren wie­derum sehr positiv über den großen Besu­cher­strom an beiden Tagen über­rascht. Über Ihr Inter­esse an unserer Ein­rich­tung und Ihre Unterstützung durch Ihren Besuch haben wir uns sehr gefreut.

Ein großes Dan­keschön gilt auch der kom­pletten Mann­schaft samt ihren Fami­li­en­angehörigen und unseren Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­dern, welche an diesen beiden Tagen vollen Ein­satz weit über das nor­male Maß hinaus geleistet und erbracht haben. Zuvor zwei Abende Aufbau und ein ganzer Tag Abbau danach, wurden wie in jedem Jahr, zudem mus­tergültig absol­viert. Wieder einmal konnte man fest­stellen, dass man sich auf die Feu­er­wehr, nicht nur im Ein­satz- und Übungs­dienst, absolut ver­lassen kann.

Bilder und ein Video vom Fest finden Sie auf unserer Home­page:

www.feuerwehr-moeckmuehl.de