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Fortbildung im Bereich der Absturzsicherung im Bezirk IV

Möckmühlvon Feuerwehr Möckmühl

Bei der Herbst­be­spre­chung 2011 des Bezirks IV, Möckmühl-Neu­en­stadt, kam von einigen Kom­man­danten der Wunsch auf, im Bereich der Absturz­si­che­rung eine interne Fort­bil­dung auf Bezirks­ebene abzu­halten. Die FF Möckmühl hat bereits fünf aus­ge­bil­dete Mit­glieder, dar­unter eine Dame, welche zeitnah in Mar­bach bei der Fa. Bor­nack einen Grund­lehr­gang belegten und hat sich des­halb bereit erklärt eine solche Fort­bil­dung durchzuführen.

Ins­ge­samt acht Kame­raden aus den Wehren Neu­denau, Neu­en­stadt und Wid­dern waren bereit, sich in die erfor­der­li­chen Grund­kennt­nisse ein­weisen zu lassen um später in der eigenen Wehr als Mul­ti­pli­kator dieses Wissen an die anderen Kame­raden wei­ter­zu­geben.

Der Tag begann früh um 8 Uhr mit einer Erklärung der erfor­der­li­chen Ausrüstung und einer Ein­wei­sung in die Hand­ha­bung der ein­zelnen Ausrüstungs­ge­genstände. Da die Aus­stat­tungen der Absturz­si­che­rungen unter­schied­lich sind und die Kame­raden im Ein­satz- oder Übungs­fall mit dem örtli­chen Satz arbeiten, sollte jede Wehr die eigene Aus­stat­tung mit­bringen und mit dieser die Ein­wei­sung absol­vieren.

Danach folgte die wich­tige Kno­ten­kunde und im Anschluss daran begann der prak­ti­sche Teil an diesem Tag. An einem Fußgänger­steg über die Seckach übten die Feu­er­wehr­ka­me­raden den Ein­stieg, die prak­ti­sche Hand­ha­bung, die Siche­rung und vor allen Dingen das eigene Ver­trauen in die Technik, ent­lang an einem Geländer.

Nach einer kleinen Mit­tags­pause ging es auf eine städti­sche Bau­stelle, außerhalb von Möckmühl, wo ein geeig­neter Bau­kran steht.

Die Kame­raden lernten auch dort das Grund­wissen zum Ein­stieg in die Höhe, übten dieses Vor­gehen mit wei­teren Kame­raden, ret­teten Ver­letzte und eig­neten sich auch den Abstieg an. Gegen 14.00 Uhr ging ein aus­bil­dungs­rei­cher und inter­es­santer Tag zu Ende. Es gab nur zufrie­dene Gesichter, aber auch der Spaß kam bei den ganzen Kletter- und Ein­stiegs­ak­tionen sicher­lich nicht zu kurz.

Wobei aber immer Wert darauf gelegt wurde, dass es sich ledig­lich um eine Fort­bil­dung und keinen aner­kannten Lehr­gang han­delt. Wei­terhin gilt es zu bedenken, dass eine persönliche Schutz­ausrüstung gegen Absturz im Ein­satz nur durch solche Per­sonen benutzt werden darf, die über eine nach Lan­des­recht bzw. den Grundsätzen der Unfall­ver­si­che­rungsträger vor­ge­schrie­bene Aus­bil­dung verfügen. Die Anwen­dung des Gerätesatzes Absturz­si­che­rung erfolgt gemäß der im Kapitel 14 und 15 der FwDV1/2 beschrie­benen Grundtätig­keiten.

Der sichere Umgang mit den Gerätschaften und der Aufbau einer funk­ti­onsfähigen Siche­rungs­kette ist not­wendig, um auch in schwie­rigen Situa­tionen bei tech­ni­scher Hil­fe­leis­tung oder zur Siche­rung von Ver­un­fallten bzw. in Not gera­tenen Per­sonen, die Gefahr eines Absturzes zu ver­meiden.

Die acht Kame­raden aus den drei Wehren waren voll des Lobes über die Fort­bil­dung, welche von den beiden Möckmühler Kame­raden Peter Schlinzig und Georg Geißler durchgeführt wurde. Die beiden wollen sich zudem noch in diesem Jahr in diesem Bereich wei­ter­bilden und so ist Peter Schlinzig zu einem Mul­ti­pli­ka­toren-LG und Georg Geißler zu einem Gerätewart-LG für Absturz­si­che­rung und Rollg­liss ange­meldet.

Vier wei­tere Kame­raden nehmen im Herbst an einem Grund­lehr­gang Absturz­si­che­rung teil und eine Kame­radin war bereits letzte Woche auf diesem LG.

Somit verfügt die Feu­er­wehr Möckmühl Ende des Jahres über zehn im Bereich der Absturz­si­che­rung aus­ge­bil­dete Mit­glieder.