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Feuerwehrhaus wird umfassend saniert

Gundelsheimvon Rudolf Landauer, HSt

Eine Infra­struk­tur­pau­schale, die Gun­dels­heim aus dem Zukunfts­in­ves­ti­ti­ons­pro­gramm des Bundes in Höhe von 75 000 Euro erhält, wird für die Sanie­rung des Feu­er­wehr­hauses ver­wendet. Den Beschluss fasste der Gemein­derat bereits im April, damit die erfor­der­li­chen Sanie­rungs­ar­beiten ausgeführt werden können.

Neue Fenster

Die Gun­dels­heimer Feu­er­wehr befindet sich in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft zum Rat­haus, das eben­falls saniert wird. Nachdem die beauf­tragten Archi­tekten und die Ver­wal­tung mit der Feu­er­wehrführung den Sanie­rungs­um­fang ermit­telten, der auch Ver­bes­se­rungen der Abgas­an­lage und den Umbau der Decken­strahl­an­lage sowie der Aus­tausch diverser Fenster beinhaltet, schrieben die Archi­tekten Hei­nisch, Lem­ba­cher und Huber meh­rere Gewerke aus. Bevor der Beschluss im Gemein­derat gefasst wurde, mel­dete sich Gemein­derat Gerd Metz von Bürger aktiv und Ehren­kom­man­dant der Feu­er­wehr zu Wort und stellte die Sanie­rungsmaßnahme infrage. Metz meinte, dass ein Neubau erfor­der­lich sei. Bürger­meis­terin Heike Scho­katz erwi­derte ihm, dass die Maßnahmen mit der Feu­er­wehr abge­stimmt seien und man auch fragen müsse, was man sich leisten könne.

Die jetzt ver­ge­benen Arbeiten haben als Schwer­punkt eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung und beziehen das Dach, die Wände, die Fenster und Tore mit ein. Aus­ge­schrieben und ver­geben wurden jetzt die Schlos­ser­ar­beiten, die Arbeiten zur Dach­ab­dich­tung und Beton­sa­nie­rung, Gerüstbau, Metall­ver­gla­sung und die Abgas­an­lage. Die Archi­tekten ermit­telten den Gesamt­sa­nie­rungs­auf­wand mit 184 450 Euro.