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Feuerwehr zeichnet Firmen als Partner aus

Eppingenvon Nicole Theuer, HSt

Im Rahmen des großen Feu­er­wehr­wo­chen­endes ehrte der Stadt­kom­man­dant Martin Kuh­mann zwei ver­diente Partner der Feu­er­wehr. Die Aus­zeich­nung, die über den Deut­schen Feu­er­wehr­ver­band ver­liehen wird, wurde in der Fach­werk­stadt erst zum zweiten Mal vor­ge­nommen. Das Auto­haus Preusch und die Lacho­witzer Bau GmbH freuten sich über die Urkunden der Ein­satzkräfte.

Hand­li­ches Paket

"Von der Firma Preusch bekommen wir immer wieder Alt­fahr­zeuge zur Verfügung gestellt, die wir brau­chen, um die tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung nach einem Ver­kehrs­un­fall zu üben", sagte Kuh­mann. Etwa 15 Fahr­zeuge pro Jahr benötigt die Feu­er­wehr. "Hartmut May und sein Team halten die Fahr­zeuge für uns bereit, bis wir sie zu Aus­bil­dungs­zwe­cken benötigen. Er erhält die Fahr­zeuge dann meist als hand­li­ches Paket zurück und ent­sorgt sie." Kuh­mann betonte, dass dies nicht selbst­verständlich sei, schließlich könne man mit intakten Schrott­fahr­zeugen noch einen Erlös erzielen.

Bei Bernd und Rolf Lacho­witzer ist die Sache etwas anders gela­gert. "Bernd ist mein Stell­ver­treter und für beide Brüder ist es selbst­verständlich, dass ihre Mit­ar­beiter bei Einsätzen ausrücken und auf der Bau­stelle alles stehen und liegen lassen", sagte Kuh­mann. Bernd Lacho­witzer sei ein Bei­spiel dafür, was man errei­chen kann, wenn man mit Begeis­te­rung bei der Sache ist. Er sei immer an vor­derster Front dabei. "Dass er bei Umbaumaßnahmen hilft, sein Fach­wissen zur Verfügung stellt und uns mit Mate­rial ver­sorgt, ist für ihn selbst­verständlich." Die Söhne des Vize-Kom­man­danten ließen sich zwi­schen­zeit­lich von der Lei­den­schaft des Vaters anste­cken. Bei Einsätzen stehen die drei "als Lacho-Express bereit".

Sicht­bares Zei­chen

Die Firmen erhielten eine Urkunde und eine Pla­kette. Damit setze man "ein sicht­bares Zei­chen für die vor­bild­liche Unterstützung der Feu­er­wehr", betonte Kuh­mann bei der Fei­er­stunde, als die neue Dreh­leiter offi­ziell überg­eben wurde.

Es traf sich dabei gut, dass der Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­ver­bands, der gleich­zeitig Innen­mi­nister des Landes ist, am Sonntag in Eppingen anwe­send war. Rein­hold Gall dankte Kuh­mann für die Idee mit der Aus­zeich­nung. Erst durch solche Unterstützung von außen, wie sie die beiden Firmen leis­teten, werde Ehrenamt möglich gemacht. Der Ober­sulmer sagte: "Es ist erfor­der­lich, dass sich über die Feu­er­wehr hinaus Men­schen mit der Feu­er­wehr iden­ti­fi­zieren." Dass zeige sich, wenn Firmen Mate­rial spen­deten oder ihre Mit­ar­beiter für Einsätze frei­stellten.

Bild: Bei der Übergabe der Urkunde (von links): Kreis­brand­meister Uwe Vogel, Innen­mi­nister Rein­hold Gall, Bernd Lacho­witzer, Hartmut May, Stadt­kom­man­dant Martin Kuh­mann und Oberbürger­meister Klaus Holaschke. Foto: Tobias Schleu­sener, Feu­er­wehr Eppingen