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Das Saarland war eine Reise wert - Ausflug der Einsatzabteilungen der Feuerwehr Oedheim

Oedheimvon Heinz Schmierer, Feuerwehr Oedheim

Zwei sehr inter­es­sante und erleb­nis­reiche Tage im Saar­land erlebten 33 Feu­er­wehr­ka­me­raden und Kame­radin Alex­andra Haag beim Aus­flug der Ein­satz­ab­tei­lungen ins Saar­land.

Froh­ge­launt ging es um 6.00 Uhr mit dem Bus ins Saar­land, dem ersten Ziel Flug­hafen Saarbrücken-Ens­heim ent­gegen. Als Gäste der Flug­hafen-Feu­er­wehr fuhren wir mit dem Zubringer-Bus über das Vor­feld und sogar über die gesamte Lan­de­bahn und erlebten hautnah das Landen von Flug­zeugen auf dem Vor­feld. Nach der Besich­ti­gung des Fuhr­parks und der gigan­ti­schen Löschfahr­zeuge hatten wir sogar die Möglich­keit, in einem der super­schnellen und 1.000 PS starken Pan­ther zu sitzen und diesen beim Löschen zu erleben.

Um diese tolle Erfah­rung rei­cher, ging es weiter in den Warndt, zum Erleb­nis­berg­werk Velsen. In Berg­manns­uni­form konnten wir unter Tage erleben, wie mühsam und gefährlich der Koh­le­abbau war. Aber auch die tech­ni­schen Fort­schritte in Koh­le­berg­werken und der unge­heure Auf­wand, der zu leisten war, bis die Kohle über Tage ankam, ver­setzten uns ins Staunen.

Vorbei an Völklingen fuhr uns Bus­fahrer Rudi weiter nach Saar­louis, ins Hotel Am Bahnhof. Nach dem Zim­mer­bezug zogen wir geschminkt dem nächsten Erlebnis ent­gegen, ins Zen­trum von Saar­louis zum Public Vie­wing. Zusammen mit mehr als 10.000 Zuschauern konnten wir das Tor von Mario Gomez zum 1:0-Sieg der deut­schen Natio­nal­mann­schaft beju­beln. Auch in der Alt­stadt von Saar­louis konnten wir uns dem Zauber von König Fußball nicht ent­ziehen, ein tolles Gemein­schafts­er­lebnis.

Am nächsten Morgen ging es wieder der Saar ent­lang zurück nach Völklingen, zum Welt­kul­tur­erbe Völklinger Hütte. Unter der fach­kun­digen Führung eines ehe­ma­ligen Inge­nieurs besich­tigten wir das still­ge­legte Stahl­werk mit seinen sechs Hochöfen, stiegen gut behelmt bis auf den höchsten Punkt und blickten stau­nend auf die gigan­ti­schen Ausmaße der langsam vor sich hin­ros­tenden Anlage, ein erhal­tens­wertes Relikt aus der Hoch­zeit des Stahl­ko­chens an der Saar.

Weiter ging es dann in den ehe­ma­ligen Hei­matort von unserem Peter Kartes, nach Heus­weiler. Beim "Tag der offenen Tür" der dor­tigen Freiw. Feu­er­wehr besich­tigten wir nach der not­wen­digen Stärkung das Feu­er­wehr­haus und deren Fahr­zeuge, fach­sim­pelten und schlossen neue Bekannt­schaften. Dann hieß es aber bereits, die Rückfahrt anzu­treten, die dann auch mit etwas Umweg zur Umfah­rung eines großen Staus doch rei­bungslos klappte.

Gerne denken wir nun an zwei erleb­nis­reiche Tage im Saar­land zurück und danken den beiden Orga­ni­sa­toren Bernd Ehr­hardt und Peter Kartes für den gelun­genen Aus­flug, der unver­zichtbar für die gute Kame­rad­schaft bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr ist.