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Brandübungsanlage der EnBW am Kaufland Möckmühl

Möckmühlvon Feuerwehr Möckmühl

Mitte Oktober 2010 übte die Frei­wil­lige Feu­er­wehr mit allen Atem­schutzgeräteträgern in einer Brandübungs­an­lage auf dem Gelände des Kauf­land VZ in Möckmühl absolut reale Brandbekämpfung. Mit Hilfe der Brandübungs­an­lage der EnBW wurden ver­schie­dene Brand­sze­na­rien realitätsnah dar­ge­stellt. Nur so kann die Aus­bil­dung der Angehörigen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehren objekt- und anla­gen­spe­zi­fisch opti­miert werden.

Ins­ge­samt durch­liefen 45 Angehörige der Feu­er­wehr Möckmühl unter­schied­liche Übungs­sze­na­rien. Zwei Angehörige des DRK Möckmühl und ein Betriebs­leiter des VZ beglei­teten jeweils einen Angriffs­trupp bei der Brandbekämpfung und durften auch selbst „Hand anlegen“. In dem mobilen, rund 20 m² großen und 13 Tonnen schweren Brandübungs­an­lage können, mit Hilfe der ein­ge­bauten Brand­stellen, unter­schied­liche Ein­satz­lagen simu­liert werden: vom Büro-, Treppen- wie auch Brand eines 20-kV-Ver­tei­lers.

Eine Bil­der­ga­lerie finden Sie unter: www.feuerwehr-moeckmuehl.de

Aber auch die Simu­la­tion eines "flash-over" (dt. Durchzündung; bezeichnet den schlag­ar­tigen Übergang eines Scha­den­feuers von der Ent­ste­hungs­phase bis hin zur Voll­brand­phase) ist in dieser Anlage möglich. Tem­pe­ra­turen zwi­schen 300 - 600°C, lage­spe­zi­fi­scher Geräusch­ku­lisse, schwie­rige und unter­schied­liche Sicht­be­din­gungen, herr­schen bei realen Bedin­gungen vor. So können sich Feu­er­wehr­leute mit Hitze, Dun­kel­heit, Enge und den Gefahren beim Atem­schutz­ein­satz ver­traut machen. Die Bedie­nung und Über­wa­chung der Anlage vor Ort über­nahmen zuvor spe­ziell ein­ge­wie­sene Mit­glieder der Feu­er­wehr Möckmühl. Bedien­per­sonal von EnBW ist in die Ein­wei­sung, den Aufbau und die Inbe­trieb­nahme der Brandübungs­an­lage ein­ge­bunden und steht jeder­zeit, vor Ort bzw. tele­fo­nisch, zur Verfügung. Die Übung auf dem Gelände des VZ Möckmühl wurde durch alle Betei­ligten als Erfolg bewertet und leistet einen wei­teren Bei­trag im Bereich der Aus­bil­dung und Sicher­heit der Atem­schutzträger, was auch der Bevölke­rung im Ernst­fall zugute kommt. Ein herz­li­ches Dan­keschön an Herrn Axel Zielonka von Kauf­land VZ, wel­cher die Logistik, den Ablauf sowie die Ver­pfle­gung mus­tergültig orga­ni­sierte und plante.

Bilder:

Opti­male Bedin­gungen fanden die Atem­schutzgeräteträger der Feu­er­wehr Möckmühl im Brandübungs­con­tainer der EnBW vor. Woh­nungs-, Keller- und Bürobrände konnten optimal simu­liert werden. Auch der gefürch­tete „Flasch-Over“ wurde ein­ge­spielt und musste von den Ein­satzkräften bekämpft werden.

(Fotos: Feu­er­wehr Möckmühl)