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Brand in Einfamilienhaus

Ittlingenvon Sebastian Czub, HSt

Bei einem Brand an Kar­freitag ist die Woh­nung einer 86 Jahre alten Frau im ersten Stock eines Zwei­fa­mi­li­en­hauses im Hep­pich bis zur Unbe­wohn­bar­keit aus­ge­brannt. Gegen 15.15 Uhr waren die im Haus lebenden Töchter des Haus­be­sit­zers durch die Rufe ihrer Großmutter alar­miert worden. Nach Aus­sagen der 16 und 19 Jahre alten Jugend­li­chen war es da bereits zu einer erheb­li­chen Rauch­ent­wick­lung durch ein bren­nendes Fern­sehgerät gekommen. Auf Grund der Bewe­gungs­ein­schränkung der 86-Jährigen ent­schieden sich die Töchter, die Nach­barn zu alar­mieren. Mit deren Hilfe gelang es, die alte Frau aus der bren­nenden Woh­nung zu holen.

Nach Aus­sagen des Kom­man­danten der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Itt­lingen, Wolf­gang Lackner, wurde dabei nie­mand ver­letzt. Ein implo­diertes Fern­sehgerät könnte Auslöser des Brandes sein. Doch Lackner wollte das noch nicht bestätigen. „Mit Hilfe der Wärme­bild­ka­mera der Feu­er­wehr von Bad Rap­penau gelang es uns, den Brand­herd im Wohn­be­reich der Drei-Zimmer-Woh­nung aus­zu­ma­chen“, erklärte er. Neben der Rap­pen­auer Wehr waren 29 Feu­er­wehr­leute aus Itt­lingen im Ein­satz. Acht von ihnen betraten die Woh­nung, welche bei ihrem Ein­treffen bereits völlig in Flammen stand, mit Hilfe von Atem­schutzgeräten.Hoher Schaden

„Des Wei­teren wurde auch ein Kran­ken­wagen von der Ret­tungs­leit­stelle in Heil­bronn geschickt“, erklärte Lackner. Auch die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Eppingen rückte mit meh­reren Fahr­zeugen, dar­unter einem Dreh­lei­ter­wagen, an. „Die Kol­legen mussten jedoch nicht tätig werden, und auch ein Öffnen des Dach­stuhls blieb uns erspart“, so Lackner weiter. Zum Schaden mochte er keine verlässli­chen Angaben machen, das sei „Sache der Ver­si­che­rung“. Die Polizei spricht von einem Schaden in Höhe von min­des­tens 100.000 Euro.Auch die untere Woh­nung erlitt durch den Ein­satz von Löschwasser mas­sive Schäden. „Wir konnten beide Woh­nungen nur mit einer Löschwas­ser­pumpe tro­cken­legen“, gab Kom­man­dant Lackner an.