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50 Jahre Krankenhaus Möckmühl

Möckmühlvon Feuerwehr Möckmühl

SLK-Klinik feiert Geburtstag - die Feu­er­wehr Möckmühl gra­tu­liert.Teil­nahme beim „Tag der offenen Tür“ mit einer Eva­ku­ie­rungsübung

Am 9. Mai 2010 fei­erte das Kran­ken­haus Möckmühl, inzwi­schen Mit­glied im SLK Ver­band, sein 50-jähriges Bestehen. Zu den Fei­er­lich­keiten an diesem Tag gehörte auch ein Festakt am Vor­mittag. Hierzu wurden zahl­reiche Gäste, welche mit der Klinik in irgend­wel­cher Weise ver­bunden sind, ein­ge­laden.

Eine Bil­der­ga­lerie finden Sie unter: www.feuerwehr-moeckmuehl.de

Auch die Feu­er­wehr erhielt eine Ein­la­dung und Kom­man­dant Uwe Thoma ver­trat, mit seiner Frau, die Hilfs- und Ret­tungs­ein­rich­tung. Als äußeres Zei­chen der engen Ver­bun­den­heit und der sehr guten Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kran­ken­haus und Feu­er­wehr sowie zur Erin­ne­rung an diesen Festtag, über­reichte er im Namen der Feu­er­wehr Möckmühl einen gra­vierten Zinn­teller.

Im Rahmen der Fei­er­lich­keiten zum 50-jährigen Bestehen des Kran­ken­hauses Möckmühl, wurde aber auch eine Räumungs- und Eva­ku­ie­rungsübung, mit einem Löschein­satz, beim „Tag der offenen Tür“ durchgeführt. Als rea­lis­ti­sches Übungs­ob­jekt wurde ein Pati­en­ten­zimmer, wel­ches stirn­seitig am Gebäude zwi­schen Balkon und Not­trep­pen­haus liegt, ver­ne­belt.

Den ein­ge­trof­fenen Ein­satzkräften wurde als Übungs­auf­gabe die Erkun­dung des betrof­fenen Berei­ches, eine Eva­ku­ie­rung der dort befind­li­chen Per­sonen sowie eine Brandbekämpfung und Ent­rau­chung des Gebäude­trakts vor­ge­geben. Die Feu­er­wehr Möckmühl war mit einem Löschzug vor Ort und hatte vor dem Gebäude ein Tanklöschfahr­zeug sta­tio­niert, wel­ches für eine Erst­erkun­dung sowie für die Eva­ku­ie­rung zuständig war. An der Stirn­seite des Gebäudes wurde die Dreh­leiter auf­ge­stellt, welche die Pati­enten des betrof­fenen Zim­mers aus dem Gebäude retten sollte.

Der Ein­satz­leit­wagen war direkt im Hof des Kran­ken­hauses sta­tio­niert, über dieses Fahr­zeug lief der kom­plette Ein­satz­ab­lauf in Zusam­men­ar­beit mit dem DRK. Auch die Auf­nahme der Per­so­na­lien der geret­teten Pati­enten und Besu­cher wurde hier durchgeführt. Die kurz nach 14 Uhr ein­tref­fenden Fahr­zeuge wurden zügig an ihre vor­ge­se­henen Plätze ein­ge­wiesen und die Ein­satzkräfte gingen mit zwei Trupps unter Atem­schutz sofort in das Gebäude. Die zur Men­schen­ret­tung ein­ge­setzten Trupps konnten inner­halb weniger Minuten ins­ge­samt 10 Per­sonen auf ver­schie­denste Weise retten.

So wurden zwei Per­sonen lie­gend auf einer Trage aus dem Gebäude befördert, zwei wei­tere Per­sonen eben­falls lie­gend im Tra­ge­tuch, zwei Per­sonen sit­zend auf einem Tra­ge­sack, zwei Per­sonen gehend mit­tels Flucht­hauben und zwei Per­sonen gehend, welche mit einer sepa­raten Atem­schutz­maske, am Zweit­an­schluss des Atem­schutzgeräteträgers ange­schlossen und somit autark durch eine Raum­luft­unabhängige Atmung ver­sorgt, aus dem Gebäude geleitet wurden. Über die Dreh­leiter wurden ins­ge­samt sechs Per­sonen gerettet, zwei gehfähige Besu­cher, eine Besu­cherin mit ihrem Klein­kind sowie zwei Pati­enten aus dem betrof­fenen Zimmer lie­gend auf der Ret­tungs­trage der Dreh­leiter.

Nach der Mel­dung „Feuer schwarz“, wurde das Gebäude mit einem Druckbelüfter belüftet und kurze Zeit später für alle ein­ge­setzten Ein­heiten das Übungs­ende ange­ordnet. Bei dem anschließenden Abschluss­gespräch, direkt vor dem Gebäude, konnte von einer wirk­lich gelun­genen Übung gespro­chen werden, da die von beiden Seiten gesteckten Übungs­ziele alle­samt erreicht werden konnten. Immerhin fand die Übung unter erschwerten Bedin­gungen statt, da der „Tag der offenen Tür“ einen regen Besu­cher­an­drang ver­ur­sachte, was einer Realität im Ernst­fall wahr­schein­lich auch um einiges näher kam.

Der Tech­ni­sche Leiter der SLK Möckmühl, Herr Ritter, wie auch die Geschäftsführerin, Frau Schneider, zeigten sich eben­falls sehr zufrieden. Nach fast zwei Stunden Übung konnte fest­ge­stellt werden, dass es ein gutes Mit­ein­ander zwi­schen SLK-Führung dem Ret­tungs­dienst vor Ort, der DRK Orts­gruppe sowie der Feu­er­wehr gibt und sich das Ken­nen­lernen von vor­an­ge­gangen Übungen in der SLK-Klinik nicht nur bemerkbar gemacht son­dern sich weiter gestärkt und gefes­tigt hat.