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Wohnungsbrand in Mehrfamilenhaus

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnWohnungsbrand am von Feuerwehr Heilbronn

Gegen 16.21 Uhr mel­dete die Polizei der Feu­er­wehr­leit­stelle einen aus­ge­dehnten Brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­wohn­haus am Chris­to­phplatz. "Das Feuer sei im zweiten Ober­ge­schoss sichtbar und würde bereits auf das Dach­ge­schoss überg­reifen", so lau­teten die ersten Beschrei­bungen der Polizei und zahl­rei­chen Anru­fern unter der Not­ruf­nummer 112 .

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauch­ent­wick­lung weithin sichtbar. Sofort wurden wei­tere Kräfte nach­ge­for­dert. Erste Erkun­dungen ergaben, dass es sich bei dem Gebäude um ein der­zeit leer ste­hendes Wohn­ob­jekt han­delte.

Meh­rere Trupps unter Atem­schutz kämpften sich im Innen­an­griff ins Ober­ge­schoss und zum Dach­ge­schoss vor. Ein wei­terer Trupp nahm über die Dreh­leiter eben­falls einen Lösch­an­griff im Dach­ge­schoss vor. Die Brandbekämpfung gestal­tete sich hier beson­ders schwierig. Erst nach dem Ein­satz soge­nannter Fognails (spe­zi­elle Löschnägel zur Brandbekämpfung), konnte ein Wand­durch­bruch vor­ge­nommen und ein Lösch­an­griff in dem ver­mau­erten Knie­stock durchgeführt werden.

Zeit­gleich arbei­teten sich wei­tere Ein­satzkräfte mit Hilfe einer wei­teren Dreh­leiter durch das Dach zum Brand­herd vor. Durch das mas­sive Vor­gehen konnte der Brand den­noch schnell unter Kon­trolle gebracht und eine Brand­aus­brei­tung ver­hin­dert werden.

Zur Loka­li­sie­rung ein­zelner Brand­nester kam eine Wärme­bild­ka­mera zum Ein­satz. Große Teile der Holz­ein­schubböden- und decken mussten mit Ket­tensägen geöffnet werden.

Da eine Beeinträchti­gung der Tragfähig­keit von Zwi­schen­de­cken nicht aus­zu­schließen war, mussten ein­zelne Geschosse mit Rüstma­te­rial abge­sprießt und ein Sta­tiker hin­zu­ge­zogen werden.

Zur Unterstützung der Berufs­feu­er­wehr waren die Abtei­lungen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Heil­bronn -Stadt- , Böckingen und Neckar­gartach im Ein­satz.

Zur Brand­ur­sache kann der­zeit noch keine Aus­sage getroffen werden. Die Polizei hat die Ermitt­lungs­ar­beiten auf­ge­nommen.

Der bei dem Brand ent­stan­dene Sach­schaden wird auf eine Summe von ca. 150.000 Euro geschätzt.

Feu­er­wehr Heil­bronn