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Wohnungsbrand im Stadtteil Böckingen

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnWohnungsbrand am

Brennt Grill beim Wohngebäude, war die erste Mel­dung welche über Notruf 112 in der Feu­er­wehr­leit­stelle ein­ging.
Der dar­aufhin in Marsch gesetzte Löschzug der Berufs­feu­er­wehr stellte auf der Anfahrt eine Rauch­ent­wick­lung hinter dem Wohngebäude fest. Erste Erkun­dungen ergaben, dass Flammen aus den Fenster der Erd­ge­schoßwoh­nung schlugen.
Zehn Bewohner des Mehr­fa­mi­li­en­wohn­hauses wurden sofort eva­ku­iert und die Brandbekämpfung über den Balkon vor­ge­nommen. Zwei Trupps unter Atem­schutz hatten den Brand nach kurzer Zeit gelöscht und die Woh­nung nach Per­sonen durch­sucht. Zur Rauch­frei­hal­tung des Trep­pen­raumes war ein Hoch­leis­tungslüftungsgerät ein­ge­setzt. Nicht ver­hin­dert werden konnte, dass Brand­gase über offen ste­hende Fenster in die darüber­lie­genden Woh­nungen gelangte.
Die Berufs­feu­er­wehr wurde von der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Heil­bronn, Abtei­lung Böckingen, unterstützt.
Ermitt­lungen zur Brand­ur­sache werden von der Polizei durchgeführt. Der Sach­schaden beläuft sich auf ca. 30 000 Euro.

Ergänzung:
Heil­bronn-Böckingen - Alle anwe­senden Bewohner eines Wohn­hauses in der Böckinger Wil­helm-Leu­schner-Straße mussten am Sams­tag­nach­mittag von der Polizei und der Feu­er­wehr eva­ku­iert werden. Kurz nach 14 Uhr verließ eine 59-Jährige ihre Woh­nung im Erd­ge­schoss des Mehr­fa­mi­li­en­hauses, um sich etwas zum Trinken zu holen. Ihr Lebensgefährte war zu dieser Zeit nicht zu Hause. Als sie kurz darauf zurückkam, stand die Woh­nung in Flammen. Der Brand konnte von der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn und der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Böckingen gelöscht werden, bevor die Flammen auf andere Woh­nungen überg­riffen. Der Sach­schaden wurde auf über 30.000 Euro geschätzt. Als Brand­ur­sache wird eine nicht oder nicht richtig aus­ge­machte Ziga­rette ver­mutet.

Einen Tag später wurde die Polizei wieder zu der Woh­nung gerufen. Ein Anwohner mel­dete, dass der Woh­nungs­in­haber offen­sicht­lich schon die ganze Nacht in der aus­ge­brannten Woh­nung gewesen sei. Tatsächlich fand die anfah­rende Streife den 64-Jährigen auf dem Boden lie­gend und fest schla­fend. Er hatte sich eine Decke auf die Asche der ehe­ma­ligen Coach gelegt und schlief dann auf dieser seinen Rausch aus. Er wurde wegen des Ver­dachtes einer Koh­len­mon­oxid­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert.
PD-HN