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Wäschetrockner brennt

Einsatz der Feuerwehr Lauffen a.N.Wohnungsbrand am von Michael Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

Wie wichtig instal­lierte und funk­ti­onsfähige Rauch­warn­melder sind, hat sich bei einem Brand eines Wäsche­trock­ners in einem Wohngebäude gezeigt.

Durch den Warnton der Rauch­warn­melder auf einen mögli­chen Brand auf­merksam geworden, wurde von den Haus­be­woh­nern schnell der Grund für die Alarm­auslösung in einem Wirt­schafts­raum gefunden. Weil der im Wirt­schafts­raum ange­schal­tete Wäsche­trockner, ver­mut­lich wegen eines tech­ni­schen Defekt, in Brand geraten ist, wurde von den Bewoh­nern unmit­telbar der Euro­notruf gewählt und Löschmaßnahmen mit einem Pul­verlöscher durchgeführt.

Beim Ein­treffen der Feu­er­wehr war das Feuer am Wäsche­trockner bereits aus und die Bewohner befanden sich vor dem Gebäude an der Haustüre. Weil diese den Brand­rauch ein­ge­atmet hatten und über Beschwerden klagten, wurde hier wegen des Ver­dacht auf Rauch­gas­ver­gif­tung der Ret­tungs­dienst ange­for­dert. Bis zum Ein­treffen des Ret­tungs­dienstes wurden die Per­sonen durch die Ret­tungs­sanitäter der Feu­er­wehr betreut. Durch den Ret­tungs­dienst wurden dann drei Per­sonen zur Abklärung in einem Kli­nikum vor­ge­stellt.

Da das Wohngebäude durch den Brand des Wäsche­trock­ners und durch das Löschpulver des Feuerlöschers ver­raucht, bzw. ver­ne­belt war, erfolgte eine Über­druckbelüftung des Gebäudes. Von einem Trupp unter Atem­schutz wurden im Laufe des Ein­satz mehr­fach Kon­trollen mit der Wärme­bild­ka­mera durchgeführt.

Eine Emp­feh­lung der Feu­er­wehr: Rauch­melder retten Leben. Rüsten Sie des­halb Ihre Räumlich­keiten mit Rauch­warn­mel­dern aus. Ver­meiden Sie es nach Möglich­keit, elek­tri­sche Geräte in Betrieb zu nehmen, wenn Sie selbst oder keine wei­tere Person anwe­send ist.