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Unwettereinsatz durch Sturmtief "Sabine"

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauZusammenfassung mehrerer Einsätze am von David Müller, Feuerwehr Bad Rappenau

Auch Bad Rap­penau blieb vom durch­zie­henden Sturm­tief Sabine nicht ver­schont, wurde aber verhältnismäßig nur leicht getroffen.

Die erste Alar­mie­rung mit dem Stich­wort „Unwet­ter­ein­satz“ erfolgte gegen 3:40 Uhr für die Abtei­lungen Bad Rap­penau und Ober­gim­pern. Das Führungs­haus in Bad Rap­penau wurde gemäß Stan­dard­ein­satz­regel 6 „Unwet­ter­ein­satz“ ein­ge­richtet und ein­ge­hende Einsätze von dort dis­po­niert. Bei den Mel­dungen han­delte es ledig­lich um umgestürzte Bäume im Bereich des Auto­bahn­zu­brin­gers (L549) zwi­schen Ober­gim­pern und Bad Rap­penau, sowie zwi­schen Bon­feld und Bad Wimpfen (L1107). Die Bäume wurden durch die ein­ge­setzten Kräfte so zer­legt, dass ein pro­blem­loses Befahren der Straße zum ein­set­zenden Berufs­ver­kehr möglich war. Anschließend stellten beide Abtei­lungen noch eine Wach­be­reit­schaft im Feu­er­wehr­haus Bad Rap­penau her, welche um 6:15 Uhr aufgelöst werden konnte.

Die zweite Alar­mie­rung mit sel­bigem Stich­wort erfolgte um 7:40 Uhr für die Abtei­lungen Bad Rap­penau und Bab­stadt. Auf der K2043 war wie­derum ein Baum umgestürzt, wel­cher durch die Abtei­lung Bab­stadt besei­tigt wurde. Da auch diesmal keine größere Anzahl an Einsätzen zu erwarten war, wurde die Bereit­schaft direkt nach Ein­satz­ende aufgelöst. In Bad Rap­penau wurde ledig­lich eine Erst­ein­satz­gruppe (1/5) mit LF8/6 inkl. 2 Fern­mel­dern vor­ge­halten. Deren Auf­gabe bestand darin die gemel­deten Ein­satz­stellen zu sichten, Zuständig­keiten der Feu­er­wehr zu abzuklären, Sofortmaßnahmen umzu­setzen und wei­ter­ge­hende Maßnahmen zu ver­an­lassen. Somit konnten die rest­li­chen Kame­raden ihrer regulären Arbeit nach­gehen und wären nur im Falle eines größeren Ereig­nisses erneut alar­miert worden. Bis 14:00 Uhr wurden so noch­mals 7 Ein­satz­stellen bear­beitet. In Ober­gim­pern brach eine Tanne über einen Fußweg und knickte die dar­unter befind­liche Laterne ab. Durch die Feu­er­wehr wurde der Bereich weiträumig abge­sperrt und der Ener­gie­ver­sorger verständigt. In Bad Rap­penau hatten sich an Gebäuden am Bus­park­platz der Ver­bund­schule und an der Bab­stadter Straße Ziegel gelöst. Im Bereich des Bus­park­platzes konnten diese durch die Feu­er­wehr gesi­chert werden, an der Bab­stadter Straße war hin­gegen ein Ein­satz nicht möglich, so dass der Gefah­ren­be­reich durch den Bauhof abge­sperrt wurde. Wei­terhin wurde durch die Ein­satzkräfte ein vom Sturm geöffneter und beschädigter Schalt­kasten eines Regenüber­lauf­be­ckens gesi­chert und die Kläran­lage als Betreiber darüber verständigt. Auf der B39 zwi­schen Fürfeld und Kirch­hausen stellte sich ein gemel­deter Baum auf der Fahr­bahn als große Äste heraus, welche durch die Feu­er­wehr in den Grünstreifen ver­frachtet wurden, so dass die Straße wieder pas­sierbar war. Im Stadt­ge­biet wurde mit­tels Dreh­leiter noch Unterstützung für den Bauhof gegeben, wenn im Baum ver­hakte aber bereits abge­bro­chene Äste ent­fernt werden mussten.

Ins­ge­samt wurden somit durch die Feu­er­wehr Bad Rap­penau über den ganzen Tag 10 Ein­satz­stellen bear­beitet.