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Starke Rauchentwicklung in Wohngebäude

Einsatz der Feuerwehr NeudenauKaminbrand am von Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Mit dem Alarm­stich­wort „Kamin­brand“ wurden alle drei Ein­satz­ab­tei­lungen in den Weiler Kreßbach alar­miert. Im Bereich eines Küchen­ofens stellte der Bewohner eine starke Ver­rau­chung fest und alar­mierte umge­hend die Feu­er­wehr.

Diese Ent­schei­dung erwies sich als sehr gut, da es in den fol­genden Minuten zu einer sehr starken Rauch­ent­wick­lung kam, die sich ins gesamte Gebäude aus­dehnte.

Zur Erkun­dung ging ein Trupp unter Atem­schutz mit der Wärme­bild­ka­mera vor. Hier wurde auch der Rauch­vor­hang gesetzt, um eine wei­tere Ver­rau­chung im Wohn­haus zu ver­hin­dern. Par­allel dazu gingen wei­tere Trupps in allen Etagen zur Erkun­dung im Bereich des Kamins vor.

Der schon auf der Anfahrt von der Feu­er­wehr alar­mierte Schorn­fe­ger­meister unterstützte recht schnell bei der wei­teren Erkun­dung. So konnte ein Kamin­brand aus­ge­schlossen werden. Beim Ent­fernen der sich im Ofen­be­reich befind­li­chen Wand­ver­klei­dung wurde ein Schwel­brand im Bereich hinter Holz­ver­klei­dung und Wand fest­ge­stellt werden, der sich schon recht weit in Rich­tung Decke aus­ge­dehnt hatte. Die umge­hend ein­ge­lei­teten Löschmaßnahmen zeigten schnell Wir­kung und ein wei­teres Aus­breiten des Brandes konnte ver­hin­dert werden.

Im Ein­satz­ver­lauf kamen bis zu 5 Atem­schutz­trupps zum Ein­satz, die sich in den ein­zelnen Stock­werken in Bereit­stel­lung befanden und im Bereich des Brandes Maßnahmen durchführten.

Nach der Ent­rau­chung des Wohngebäudes konnte dieses an den Besitzer überg­eben werden.