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Stallung im Vollbrand in Dürrenzimmern

Einsatz der Feuerwehren Brackenheim und HeilbronnBrand landwirtschaftliches Anwesen am von Timo Gebert, Feuerwehr Brackenheim

Während der Sit­zung des Feu­er­wehr­aus­schusses wurden wir am Mon­tag­abend von der Leit­stelle in Heil­bronn zum Brand eines land­wirt­schaft­li­chen Gebäudes nach Dürren­zim­mern alar­miert. Zunächst gemeldet war ein Voll­brand der Reit­halle, direkt an der Auf­fahrt zur Höhen­gaststätte Hörnle. Bereits auf der Anfahrt zur Ein­satz­stelle ließ der Ein­satz­leiter die Löschzüge Hausen und Meims­heim nach­alar­mieren. Auch der Abrollbehälter Wasser von der BF Heil­bronn war bereits auf der Anfahrt nach Dürren­zim­mern.

Beim Ein­treffen an der Ein­satz­stelle befand sich nicht die Reit­halle, son­dern eine Scheune im Voll­brand, jedoch diente diese eben­falls als Unter­stand für vier Pferde sowie als Stroh­lager. Ob sich die Tiere noch in ihren Boxen in der Scheune befanden, konnte zu diesem Zeit­punkt nicht fest­ge­stellt werden.

Sei­tens der Feu­er­wehr wurde die Brandbekämpfung mit ins­ge­samt fünf C-Rohren und einem B-Rohr vor­ge­nommen. Ein Innen­an­griff war auf­grund des Voll­brandes der Scheune und der Tat­sache, dass diese bereits stark ein­sturzgefährdet war, nicht mehr möglich. Auf­grund der starken Rauch­ent­wick­lung, konnte das Feuer erst nach einiger Zeit unter Kon­trolle gebracht werden.

Nachdem das Feuer unter Kon­trolle war, wurden zwei Pferde, ein Hund und eine Katze nur noch tot auf­ge­funden. Während der Nachlöschar­beiten, die sich noch über meh­rere Stunden hin­zogen, wurden auch die anderen zwei Pferde tot auf­ge­funden.

Die Nacht über und am nächsten Tag bis ca. 12:00 Uhr blieb ein Löschfahr­zeug mit einer Löschgruppe vor Ort um even­tu­elle Glut­nester zu bekämpfen.

Im Ein­satz waren die Löschzüge Dürren­zim­mern, Bra­cken­heim, Hausen, Meims­heim und Neip­perg mit 12 Fahr­zeugen und ins­ge­samt 70 Ein­satzkräften. Ein Feu­er­wehr­mann ver­letzte sich bei den Löschar­beiten und musste ambu­lant im örtli­chen Kran­ken­haus behan­delt werden.

Poli­zei­be­richt:

Pfer­de­stall abge­brannt Am 01.12.2014 gegen 20.32 wurde ein Brand in Bra­cken­heim-Dürren­zim­mern im Gewann Klinge gemeldet. Aus bisher unbe­kannter Ursache brach in einer Scheune, welche als Pfer­de­un­ter­stand genutzt wurde, ein Feuer aus. Dieses brei­tete sich rasend schnell aus, wes­halb binnen kürzester Zeit ein Voll­brand ent­stand. In der Scheune befanden sich zum Zeit­punkt des Brand­aus­bru­ches 4 Pferde, 1 Hund und 4 Katzen. Per­sonen waren keine vor Ort. Nach ersten Kennt­nissen ver­en­deten bei dem Brand 2 Pferde und der Hund. Der Brandort konnte auf­grund akuter Ein­sturz­ge­fahr noch nicht betreten werden. Da laut Eigentümer alle Türen ver­schlossen waren, muss davon aus­ge­gangen werden, dass auch die beiden anderen Pferde bei dem Feuer ver­endet sind. Der Sach­schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 60000 bis 80000 Euro. Der Wert der ein­zelnen Pferde ist noch nicht bekannt. Über die Brand­ur­sache kann noch nichts gesagt werden. Die Feu­er­wehr war mit ins­ge­samt 60 Ein­satzkräften am Ein­satzort. Der Ret­tungs­dienst war mit 10 Ein­satzkräften sowie Not­fall­seel­sorger für die betrof­fenen Tier­halter vor Ort. Per­sonen kamen nicht zu schaden. Der Brand konnte gegen 21:35 Uhr gelöscht werden. Durch die Feu­er­wehr wurde eine Brand­wache ein­ge­richtet.