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Schwerstverletzter nach Auffahrunfall auf der A6

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauVerkehrsunfall LKW am von Manuel Günther, Feuerwehr Bad Rappenau

Mit dem Alarm­stich­wort „Ver­kehrs­un­fall LKW 1 Person ein­ge­klemmt“ wurden die Abtei­lungen Bad Rap­penau und Süd der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau auf die Auto­bahn 6 in Fahrt­rich­tung Mann­heim alar­miert. Gegen 12.34 Uhr konnte der Fahrer eines Sat­tel­zugs am Stau­ende zwi­schen Bad Rap­penau und Sins­heim-Steins­furt seine Geschwin­dig­keit recht­zeitig dros­seln und war im Begriff gänzlich anzu­halten. Ein dahinter fah­render Mann bremste seinen Trans­porter mit Anhänger eben­falls noch recht­zeitig ab. Dem Fahrer eines por­tu­gie­si­schen Sat­tel­zugs, der eben­falls in Rich­tung Mann­heim fuhr, gelang dies nicht. Er fuhr mit seinem Gespann nahezu unge­bremst auf den Anhänger und den Trans­porter auf und schob diesen auf den wei­teren Sat­telzug auf. Hierbei wurde der Fahrer des Trans­por­ters in seinem völlig defor­mierten Fahr­zeug ein­ge­klemmt. Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau lei­tete unter Absprache mit dem Ret­tungs­dienst die tech­ni­sche Ret­tung ein. Hierzu wurde das ver­un­fallte Gespann mit­tels Unter­leg­keilen und maschi­neller Zug­ein­rich­tung des Rüstwa­gens gesi­chert. Anschließend wurde der vor­dere LKW weg­ge­fahren und die Ret­tung über die Rück- und Fah­rer­seite ein­ge­leitet. Durch den Ein­satz meh­rerer hydrau­li­scher Ret­tungssätze und einer Säbelsäge konnte der Fahrer von der Feu­er­wehr Bad Rap­penau befreit und dem Ret­tungs­dienst überg­eben werden. Der Schwer­ver­letzte wurde mit dem Ret­tungs­trans­port­he­li­ko­pter in ein Kran­ken­haus geflogen. Der Sach­schaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt. Die Auto­bahn war voll gesperrt. Die Feu­er­wehr Bad Rap­penau war mit 6 Fahr­zeugen und circa 27 Mann im Ein­satz.