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Schwerer Verkehrsunfall auf der B293

Einsatz der Feuerwehren Schwaigern, Eppingen und HeilbronnVerkehrsunfall LKW am von Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Bei einem schweren Ver­kehrs­un­fall auf der B293 in Höhe Schwai­gern kam ges­tern Abend eine Person ums Leben.

Nach ersten Erkennt­nissen der Polizei befuhr ein mit Streu­salz bela­dener Lastzug die B293 im Abschnitt zwi­schen Tank­stelle und Freibad in Rich­tung Gem­mingen. Gleich­zeitig fuhren 4 PKW in Rich­tung Heil­bronn. Aus noch ungeklärten Gründen kam der vor­aus­fah­rende PKW auf die Gegen­fahr­bahn und prallte frontal mit dem LKW zusammen. Durch den Zusam­men­prall wurde er wieder auf die Fahr­bahn Rich­tung Heil­bronn zurückge­schleu­dert. Er prallte dort gegen die Leit­planke und den ihm fol­genden PKW. Im wei­teren Ver­lauf wurde das dritte fol­gende Fahr­zeug vom Last­zug­ge­streift, bevor dieser nach links geriet, die Leit­planke und die dahinter ver­lau­fende Lärmschutz­wand durch­brach und an einer Säule der Lärmschutz­wand zum stehen kam. Ein vierer PKW konnte noch weit­ge­hend abbremsen, fuhr aber noch leicht auf den LKW auf. Die gesamte Unfall­stelle zog sich über eine Länge von rund 50 Meter.

Von der Feu­er­wehr wurde nach der Erkun­dung die ver­letzten Per­sonen betreut. Vom zeitnah ein­tref­fenden Not­arzt konnte beim ein­ge­klemmten Fahrer des ersten PKW nur noch der Tod fest­ge­stellt werden. Par­allel wurden von den wei­teren ein­tref­fenden Ein­satzkräften die betei­ligten Fahr­zeug gesi­chert. Vom Ret­tungs­dienst wurden der LKW Fahrer, die Bei­fah­rerin des ersten, sowie die Fah­rerin des zweiten PKW mit teil­weise schweren Ver­let­zungen ins Kran­ken­haus gebracht. Unfall­be­tei­ligt sowie hin­zu­ge­kommen Angehörige des ver­stor­benen wurden durch Not­fall­seel­sorger betreut.

Nach der Frei­gabe durch die Polizei wurde der tödlich ver­unglückte Fahrer schließlich aus dem Fahr­zeug mit Hilfe von hydrau­li­schen Ret­tungsgeräten geborgen.

Bis zur Ber­gung des LKW durch eine Fach­firma wurde die Ein­satz­stelle aus­ge­leuchtet. Die Straßenmeis­terei über­nahm die abschließende Fah­bahn­rei­ni­gung. Die B293 war meh­rere Stunden voll gesperrt.