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Scheuenbrand in Neudenauer Altstadt

Einsatz der Feuerwehren Neudenau und MöckmühlGebäudebrand am von Neudenau und Möckmühl

Um 02.57 Uhr löste die Leit­stelle Heil­bronn Alarm für die Abtei­lungen Neu­denau und Her­bolz­heim aus. Der Kom­man­do­wagen sowie das TLF 16/25 aus Neu­denau waren die erst­ein­tref­fenden Fahr­zeuge.

Während sich die Besat­zung des TLF um die Vor­nahme des 1. Rohrs kümmerte, machte sich der Ein­satz­leiter ein Bild von der Ein­satz­si­tua­tion. Eine alte Scheune (im Fach­werk-Bau­stil) neben dem Kel­ter­saal stand in Flammen. Die Haupt­auf­gabe des 1. Rohrs bestand durch den sehr geringen Abstand zum benach­barten Wohn­haus in der Rie­gel­stel­lung.

Der Ein­satz­leiter ver­an­lasste weiter, Voll­alarm für die Neu­de­nauer Wehren, also noch für die zusätzliche Abtei­lung Sig­lingen mit Rei­echrts­hausen und Kress­bach auszulösen. Außerdem for­derte er als Über­land­hilfe die Dreh­leiter aus Möckmühl an.

Die Brandbekämpfung wurde in den ersten 10 Minuten mit 2 C-Rohren sowie kurz­zeitig sogar mit dem Dach­mo­nitor des TLF durchgeführt, um den Voll­brand unter Kon­trolle zu bekommen.
Das nach­kom­mende LF8 aus Her­bolz­heim kümmerte sich um eine wei­tere Was­ser­ver­sor­gung, da das Was­ser­netz in der Alt­stadt kurz vor dem Zusam­men­bruch war. Also wurde der Markt­platz­brunnen als wei­tere Was­ser­ent­nah­me­stelle benutzt. Die Sig­linger Kame­raden kümmerten sich um die Was­ser­ver­sor­gung von der Jagst zum Markt­platz­brunnen. Dieses erwies sich als äußerst schwierig, da eine extreme Stei­gung hoch bis zum Markt­platz vor­handen ist.
Mit zwi­schen­zeit­lich 4 C- und 1 B-Rohr ver­suchte man weiter, den Brand unter Kon­trolle zu halten und die umlie­genden Gebäude zu schützen. Mit der Möckmühler Dreh­leiter konnte man sich ein Bild von oben machen und gezielt den Brand­herd zu löschen. Da es durch die Löschar­beiten und den Brand selbst zu einer extremer Rauch- und Dampf­ent­wick­lung kam, mussten alle Trupps, die mit Strahl­rohren im Ein­satz waren, unter Atem­schutz vor­gehen.

Nachdem das Feuer soweit unter Kon­trolle war, wurden die Holz­vorräte, die in der Scheune gela­gert waren, mit­tels Front­la­dern ins Freie geschafft und mit dem LKW des Bauhof von der Ein­satz­stelle wegbefördert.

Die Ein­satz­lei­tung ent­schloss sich zu guter Letzt zu einem „Kon­trol­lierte Fluten“ der Scheune, um even­tuell vor­han­denen Schwelbränden vor­zu­beugen.

Gegen 5.30 Uhr konnten die ersten Kräfte ins Neu­de­nauer Magazin abrücken, um sich dort mit warmen Würst­chen und belegten Brötchen zu stärken.

Bis circa 7.30 Uhr war das Tanklöschfahr­zeug weiter vor Ort, danach über­nahm der erste Trupp der Brand­wache mit MTW+TSA die Ein­satz­stelle.

Durch die schnelle Alar­mie­rung der Feu­er­wehr durch Anwohner sowie das gezielte Vor­gehen der Flo­ri­ansjünger konnte glückli­cher­weise ein Überg­reifen des Feuers auf die umlie­genden Wohnhäuser ver­hin­dert werden.

Bis­lang ungeklärt ist die Ursache des Feuers sowie der ent­stan­dene Sach­schaden.

Im Ein­satz waren:

Neu­denau: KdoW
TLF 16/25
MTW (+TSA)

Her­bolz­heim: LF8

Sig­lingen: TSF
TSA Rei­cherts­hausen
TSA Kress­bach

Möckmühl: DLK
MTW

DRK: RTW Plat­ten­wald, KTW OV Möckmühl, OV Neu­denau

Polizei: 2 Streifen

ins­ge­samt circa 60 Kräfte.

Uwe Amann, Pres­se­spre­cher FF Neu­denau