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Person durch Wespen eingeschlossen

Einsatz der Feuerwehren Untergruppenbach und HeilbronnInsekten am von Andreas Weinert, Feuerwehr Untergruppenbach

Die Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach wurde am Sonntag alar­miert, da zwei Per­sonen im Wochen­end­haus­ge­biet Ober­hein­riet Opfer einer Wes­pen­at­tacke wurden und sich eine Person nicht mehr eigenständig aus einer bedroh­li­chen Lage befreien konnte.

Mit Umbau­ar­beiten im Dach­ge­schoss eines Wochen­end­hauses waren am Sonntag zwei Per­sonen beschäftigt, als durch das Ent­fernen einer Leiste das Unglück seinen Lauf nahm. Aus­ge­rechnet hinter dieser Leiste hatte sich ein Wes­pen­volk ange­sie­delt, wel­ches sich nun durch diesen bau­li­chen Ein­griff in seiner Exis­tenz bedroht sah und zum Angriff auf die anwe­senden Per­sonen überging. Eine Frau wurde sofort mehr­fach von den äußerst aggres­siven Tieren gesto­chen wodurch bei Ihr ernst­hafte gesund­heit­liche Pro­bleme auf­traten. Die Frau konnte jedoch noch einen Notruf tätigen und mit­teilen, dass sich eine Person im Dach­ge­schoss befände und der Rückweg auf­grund der Wespen abge­schnitten sei. Die Lei­stelle Heil­bronn alar­mierte dar­aufhin den Ret­tungs­dienst und die Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach. Während die atta­ckierte Frau ret­tungs­dienst­lich ver­sorgt wurde lei­tete die Feu­er­wehr die Ret­tung der ein­ge­schlos­senen Person ein. Hierzu drang ein Feu­er­wehr­mann unter einem Insek­ten­schutz­anzug in das Dach­ge­schoss vor und stat­tete die Person eben­falls mit einem Schutz­anzug aus, danach konnte die Person gefahrlos aus dem Gebäude ver­bracht werden. Das nach­ge­for­derte Ein­satz­fahr­zeug aus Heil­bronn mit ent­spre­chendem Mate­rial für Insek­ten­be­dro­hungen blieb ohne Tätig­keit stand aber während des Ein­satzes in Bereit­stel­lung.

Bericht: A.Wei­nert