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Lauffen: 150 000 Euro Schaden bei Küchenbrand

Einsatz der Feuerwehr Lauffen a.N.Zimmerbrand am von Lauffen

Ein über­hitzter Koch­topf mit Fri­tier­fett war die Ursache eines Brandes um Mit­ter­nacht in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus im Trol­lin­gerweg in Lauffen. Ersten Ermitt­lungen zufolge hatte eine im Erd­ge­schoss woh­nende 53-Jährige Frit­tier­fett auf dem Herd erhitzt und war für kurze Zeit in den Keller gegangen. Nachdem sie zurückge­kehrt und den Brand bemerkt hatte, ver­suchte sie noch selbst mit einem Feuerlöscher gegen das Feuer vor­zu­gehen und ver­an­lasste die Verständi­gung der Polizei. Durch das über­hitzte Fett ent­stand ein Küchen­brand, bei dem Qualm bis in die Dach­ge­schoßwoh­nung im zweiten Ober­ge­schoß der Dop­pel­haushälfte drang.

Ein schla­fender 30 Jahre alter Mann im Dach­ge­schoß wurde durch die Feu­er­wehr unsanft aus dem Schlaf geweckt und in Sicher­heit gebracht. Den­noch erlitt er, wie auch die 53-Jährige und eine wei­tere 26-jährige Bewoh­nerin im ersten Ober­ge­schoß ver­mut­lich eine Rauch­gas­ver­gif­tung. Zur Beob­ach­tung wurden alle in die umlie­genden Stadt- und Land­kreis­kli­niken sta­tionär ein­ge­lie­fert.

Die Feu­er­wehr Lauffen war mit 35 Mann und sechs Fahr­zeugen am Brandort und ver­hin­derte ein Überg­reifen des Feuers auf benach­barte Gebäude des dicht bebauten Wohn­ge­bietes. Ein Not­arzt und drei Ret­tungs­wagen des DRK ver­sorgten die drei Ver­letzten, Beamte des Poli­zei­re­viers Lauffen sicherten den Ein­satzort ab.

Der Schaden am Gebäude wird auf 150 000 Euro geschätzt.