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Heizung defekt - acht Verletzte durch Kohlenmonoxid

Einsatz der Feuerwehren Brackenheim, Lauffen a.N., Schwaigern und HeilbronnGasausströmung am von Marcel Karger, Feuerwehr Brackenheim; PP Heilbronn

Zu einem Unglücks­fall mit acht ver­letzten Per­sonen kam es am Diens­tag­abend in Bra­cken­heim-Meims­heim. Im Wohn­haus einer Familie war ver­mut­lich am Brenner der Hei­zungs­an­lage gear­beitet worden. Dies hatte zur Folge, dass zunächst unbe­merkt Koh­len­mon­oxid aus­treten konnte. Erst als ein 16-jähriges Mädchen bewusstlos wurde, wurden auch die wei­teren Fami­li­en­mit­glieder auf das gefährliche Gas auf­merksam und verständigten den Ret­tungs­dienst. Die 16-Jährige erlitt durch das Gas so schwere Ver­let­zungen, dass sie in eine Spe­zi­al­klinik ein­ge­lie­fert werden musste. Sechs wei­tere Bewohner des Hauses, dar­unter fünf Erwach­sene und ein 10-mona­tiger Säugling, wurden zum Glück nur leicht ver­letzt. Ein Mit­glied des Ret­tungs­dienstes erlitt eben­falls eine leichte Ver­let­zung durch das Gas. Das Wohn­haus wurde von der Feu­er­wehr als vor­erst nicht mehr bewohnbar erklärt. Die Bewohner konnten bei Bekannten unter­kommen. Bei dem Unglücks­fall waren die Feu­er­wehr, der Ret­tungs­dienst sowie die Polizei mit zahl­rei­chen Kräften im Ein­satz. Die Ermitt­lungen hin­sicht­lich der Ursache des Gas­aus­trittes dauern an.

Nach­trag vom 27.2.2019:

Nachdem am Diens­tag­abend alle Fami­li­en­mit­glieder ein Haus in Meims­heim ver­lassen mussten, weil CO-Gas aus­ge­treten war, wurde am heu­tigen Mitt­woch die Luft in den Räumen von der Feu­er­wehr gemessen. Da nichts Auffälliges gemessen wurde, konnten die Bewohner in das Gebäude zurückkehren. Die Hei­zung aller­dings darf nicht ein­ge­schaltet werden, bevor ein Experte sich um die Repa­ratur kümmert. Wo das Gas aus­trat, ist offen­sicht­lich geklärt. Ob jemand an der Stelle unqua­li­fi­ziert Repa­ra­tur­ar­beiten leisten wollte oder ein Schaden igno­riert wurde, konnte bis­lang nicht zwei­fels­frei geklärt werden. Die Ermitt­lungen dauern an. Laut den letzten Mit­tei­lungen scheint die schwer­ver­letzte 16-Jährige nicht in Lebens­ge­fahr zu schweben.