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Heilbronner Feuerwehrtaucher bei der Sanierung der Schleuse am Wilhelmskanal im Einsatz

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnTechnische Hilfeleistung am

Bedingt durch die zuneh­mende Undich­tig­keit der beiden Tore in der zwi­schen 1819 und 1821 erbauten Kam­mer­schleuse im Heil­bronner Wil­helm­skanal, wurden Sanie­rungs­ar­beiten zwin­gend erfor­der­lich.
Hierzu errich­tete das Amt für Straßenwesen zwei Spundwände ober­halb und unter­halb der beiden Schleu­sen­tore.
Diese wurden durch Tau­cher der Berufs­feu­er­wehr mit Folien und Sandsäcken an den Rand­be­rei­chen abge­dichtet.
Anschließend pumpte die Feu­er­wehr Heil­bronn mit unter­schied­li­chen Pumpen das Schleu­sen­be­cken leer, so dass die Mit­ar­beiter des Amt 66 das Ausmaß der Schäden am Schleu­sen­be­cken sowie an den Schleu­sen­toren loka­li­sieren konnten.

Für die Pump­ar­beiten kamen drei Tauch­pumpen TP 15/1, eine Lenz­pumpe LP 24/3 sowie eine umge­baute Sprink­ler­pumpe mit einer Förder­leis­tung von Q= ca. 5000l/min. zum Ein­satz.

Die zuletzt genannte Pumpe war ursprünglich in einer Sprink­ler­an­lage fest ein­ge­baut und wurde durch die Feu­er­wehr Heil­bronn so umge­baut, dass sie über zwei A-Sau­ganschlüsse Wasser ansaugen und dieses wieder über sechs B-Kupp­lungen abgeben kann. Ange­trieben wird diese Pumpe über einen Hatz-Die­sel­motor.