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Großeinsatz nach Dachstuhlbrand

Einsatz der Feuerwehren Pfaffenhofen, Brackenheim, Güglingen und Lauffen a.N.Dachstockbrand am von Werner Stuber, Feuerwehr Pfaffenhofen

Ein Brand im Dach­stuhl eines Wohn­hauses in der Pfaf­fen­ho­fener Orts­mitte hat am Mon­tag­abend einen Großein­satz der Feu­er­wehr ausgelöst. Die Bewohner des Hauses konnten es recht­zeitig ver­lassen und blieben unver­letzt. Auch bei den Ein­satzkräften gab es keine Ver­let­zungen. Der Schaden am Haus ist jedoch groß: Von einem „sech­stel­ligen Betrag im unteren Bereich“, sprach die Polizei.

Um kurz vor 20 Uhr am Mon­tag­abend wurde die Pfaf­fen­ho­fener Feu­er­wehr alar­miert. Zeit­gleich auch der Löschzug der Bra­cken­heimer Feu­er­wehr mit der Dreh­leiter. Alar­miert wurde auch die Nach­bar­wehr aus Güglingen und ein wei­terer Löschzug mit Dreh­leiter aus Lauffen. Wegen der unüber­sicht­li­chen und ver­schach­telten Bau­weise in dem Bereich hielt es Kom­man­dant Mat­thias Fried für not­wendig mit einem mas­siven Ein­satz gegen das Feuer vor­zu­gehen. Eine Aus­brei­tung der Flammen auf den gesamten Dach­stuhl und ein überg­reifen auf die eng dane­ben­ste­henden Nach­bargebäude, und damit ein noch größerer Schaden, wurde ver­mieden.

Schon bei der Anfahrt zur Ein­satz­stelle waren die Flammen am Dach­first zu sehen, berich­tete der Pfaf­fen­ho­fener Feu­er­wehr­kom­man­dant. Eine dicke schwarze Rauchsäule stand zudem über dem Haus. Und der beis­sende Qualm drückte dann auch noch während den Löschar­beiten zeit­weise nach unten zwi­schen die umlie­genden Häusser.

Das Feuer in dem noch im Ausbau befind­li­chen Dach­ge­schoss brei­tete sich vor allem in der Dach­iso­lie­rung aus. Erschwert wurden die Löschar­beiten weil das Dach mit Holz­platten ver­schalt und der Platz für die Ein­satzkräfte direkt unterm Dach­first sehr beengt war. Der gefor­derte körper­liche Ein­satz für die Männer, die Ver­scha­lung aufzusägen und auf­zu­bre­chen, sei enorm groß gewesen, betonte Fried. Von aussen mit Hilfe der beiden Dreh­lei­tern mussten zudem auch noch etliche Zie­gel­reihen auf beiden Seiten des Daches ent­fernt werden um das Feuer schließlich löschen zu können.

Auf­grund des mas­siven Ein­satzes hatten die Ein­satzkräfte das Feuer sehr schnell unter Kon­trolle. Die Nachlöschar­beiten mit dem Auf­bre­chen der Ver­scha­lung, um auch die letzten Glut­nester zu besei­tigen, zogen sich dann aller­dings doch bis nach Mit­ter­nacht hin. Zur Sicher­heit stellte die Feu­er­wehr außerdem auch noch eine Brand­wache auf. Deren Ein­satz endete dann am Diens­tag­morgen.

Die Orts­durch­fahrt Heil­bronner Straße wurde für die Dauer des Ein­satzes gesperrt. Ins­ge­samt waren die Feu­er­wehren aus Pfaf­fen­hofen, Güglingen, Bra­cken­heim und Lauffen mit 67 Ein­satzkräften und 15 Fahr­zeugen am Brandort. Das DRK, Orts­verein Bra­cken­heim, war vor­sorg­lich mit zwei Ret­tungs­fahr­zeugen und meh­reren Kräften vor Ort. Sie sorgten außerdem zusammen mit Karin Volland vom Hof­laden für die Ver­pfle­gung der Ein­satzkräfte. Die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn brachte mit ihrem Abrollbehälter AB AS fri­sche Atem­luft für die Atem­schutzgeräte. Ein Bild vom Geschehen machten sich auch Kreis­brand­meister Bernd Halter und Pfaf­fen­ho­fens Bürger­meis­terin Carmen Kien­inger.