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Dachstuhlbrand in landwirtschaftlichem Anwesen

Einsatz der Feuerwehr Bad Rappenau und NeckarsulmBrand landwirtschaftliches Anwesen am von Feuerwehr Bad Rappenau

An diesem son­nigen Sonn­tag­nach­mittag wurden zunächst die Abtei­lungen Bon­feld und Bad Rap­penau mit der Ein­satz­mel­dung „Dach­stock­brand - Eichhäuser Hof“ alar­miert.

Bereits auf der Anfahrt ließ der Ein­satz­leiter auf­grund der Mel­dung und der Lage des Objekts den Was­serförde­rungszug, wel­cher von den Abtei­lungen Grom­bach und Ober­gim­pern gestellt wird, nach­alar­mieren. Außerdem wurden ein wei­terer SW 2000 und der ELW 2 sowie der AB-Tank aus Neckar­sulm nach­ge­for­dert.

Das zuerst ein­tref­fende LF 10/6 der Abtei­lung Bon­feld, nahm nach der ersten Erkun­dung ein C-Rohr im Innen­an­griff in das Dach­ge­schoß einer aus­ge­bauten Scheune vor. Dort konnte vom Angriffs­trupp kein Brand aus­ge­macht werden. Ledig­lich auf den Dach­zie­geln konnten die Ein­satzkräfte von außen eine leichte Rauch­ent­wick­lung fest­stellen.

Da in der umge­bauten Scheune eine Tier­arzt­praxis und Stal­lungen für Reit- und Tur­nier­pferde unter­ge­bracht sind, wurde der betrof­fene Dach­stuhl durch den Angriffs­trupp noch­mals mit der Wärme­bild­ka­mera genau kon­trol­liert. Zeit­gleich wurde die Dreh­leiter in Stel­lung gebracht, um das Dach teil­weise abzu­de­cken und auf mögliche Brand­nester zu überprüfen.

Die anrückenden Kräfte aus Neckar­sulm wurden auf­grund der vor­ge­fun­denen Ein­satz­lage abbe­stellt und konnten die Ein­satz­fahrt abbre­chen. Trotz aus­gie­biger Kon­trolle des Dach­stuhls konnte dort keine Anzei­chen für einen Brand fest­ge­stellt werden.

Die Dreh­lei­ter­be­sat­zung stellte auf den Dach­zie­geln ver­kohlte Holz­hack­schnitzel und ver­branntes Moos fest.

In Absprache mit dem Eigentümer wurden ein Hei­zungs­bauer sowie ein Schorn­stein­feger zur Ein­satz­stelle gerufen.