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Dachstuhl brennt komplett aus

Einsatz der Feuerwehren Erlenbach, Neckarsulm und HeilbronnDachstockbrand am von Petra Halamoda, HSt

Drei Ver­letzte und Sach­schaden in Höhe von rund 80 000 Euro sind die Bilanz eines Dach­stuhl­brands am Mon­tag­nach­mittag im Zen­trum von Erlen­bach. Zehn Fahr­zeuge und 42 Männer und Frauen der Feu­er­wehren Erlen­bach, Neckar­sulm und Heil­bronn kamen zu Hilfe. ÂFür uns war das ein Großbrand", sagte der Neckar­sulmer Kom­man­dant Her­mann Jochim. Auch DRK, Ret­tungs­dienst, Not­arzt und Polizei waren vor Ort.

Zwei Frauen, eine 45-jährige Mie­terin und ihre 35-jährige Freundin, wurden mit leichten Rauch­ver­gif­tungen ins Kran­ken­haus gebracht. Aus noch ungeklärter Ursache hatte kurz vor 15 Uhr die Bühne eines Zwei­fa­mi­li­en­hauses in der Frie­dens­straße in Flammen gestanden. ÂWir stehen hier vor einem Rätsel. Es gibt noch nicht einmal eine Ver­mu­tung", sagte Jochim. Ein Neckar­sulmer Feu­er­wehr­mann, der in der Nähe unter­wegs war, erreichte vor seinen Kame­raden den Ein­satzort und wollte schon vorab die Lage prüfen. Unklar war zu diesem Zeit­punkt, ob sich noch Bewohner im Haus befanden. Trotz des Atem­schutzes war die Hitze im obersten Geschoss so hoch, dass er sich Brand­ver­let­zungen an der Wange zuzog und im Kran­ken­haus Gesund­brunnen ver­sorgt werden musste. Zwi­schen­zeit­lich ist er wieder zuhause", sagte Jochim am Abend.

Die nach­kom­menden Erlen­ba­cher und Neckar­sulmer Flo­ri­ansjünger suchten zuerst den Innen­be­reich vollständig nach Per­sonen ab, bevor sie die Flammen löschten, die zum Dach­giebel her­aus­schlugen. ÂDa bewährte sich die Wärme­bild­ka­mera, die poten­zi­elle Brand­nester in der alten Holz­decke anzeigte", sagte Jochim.

Von außen ver­suchte die Wehr dem Feuer vom Korb der Dreh­leiter aus Herr zu werden. In den Abend­stunden war die Heil­bronner Wehr noch damit beschäftigt, den Schutt aus dem Dach­ge­schoss per Kran in Con­tainer zu bug­sieren. Auch Gerümpel und alte Möbel­teile waren auf der Bühne gela­gert gewesen. Später wurde eine Not­ab­de­ckung auf­ge­bracht, damit es nicht in den Dach­stuhl regnet. Die zwei Fami­lien, die in dem Wohn­haus leben, die Ver­mie­terin und eine vierköpfige Familie, kamen kurz­fristig bei Ver­wandten im Ort unter.

Bild: Von innen und außen löschte die Wehr, hier mit Dreh­leiter im Ein­satz. (Foto: Dirks)

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  • KdoW (KBM)

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