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Dachstockbrand in Dreifamilienwohnhaus

Einsatz der Feuerwehr Lauffen a.N.Dachstockbrand am von Michael Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

Nach einer Türöffnung/Not­fall um 12:42 Uhr, bei wel­cher für die betrof­fene Person jede medi­zi­ni­sche Hilfe leider zu spät gekommen ist, wurde die Feu­er­wehr Lauffen um 14:37 Uhr mit dem Alarm­stich­wort „Zim­mer­brand“ zum zweiten Ein­satz an diesem Tag alar­miert.

Da von einigen Feu­er­wehr­ka­me­raden auf der Anfahrt zum Feu­er­wehr­haus ein offener Dach­stock­brand fest­ge­stellt worden ist, wurde das Alarm­stich­wort in „Dach­stock­brand“ geändert und die Alarm­stufe erhöht.

Beim Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters schlugen Flammen aus dem Dach­stuhl und den bereits geplatzten Scheiben der Dach­fenster. Da es sich beim Brand­ob­jekt um ein Drei­fa­mi­li­en­wohn­haus han­delt wurde über eine Bewoh­nerin des Gebäudes ermit­telt, ob sich nicht noch wei­tere Per­sonen im Gebäude befinden, was ver­neint worden ist. Hin­sicht­lich des nach­voll­zieh­baren psy­chi­schen Aus­nah­me­zu­standes und der erheb­li­chen sprach­li­chen Bar­rieren, wurde vom Angriffs­trupp unter Atem­schutz sofort eine Per­so­nen­suche im Wohngebäude durchgeführt.

Da sich zum Glcük keine wei­teren Per­sonen mehr im Gebäude auf­ge­halten haben, konnte der Angriffs­trupp des Hilfelöschfahr­zeuges unmit­telbar mit der Brandbekämpfung im Dach­ge­schoss beginnen. Zeit­gleich erfolgte mit der bereits in Stel­lung gebrachten Dreh­leiter ein Lösch­an­griff von der Dach­seite her.

Durch die zügig ein­ge­lei­teten Maßnahmen konnte der Brand recht schnell unter Kon­trolle gebracht und gelöscht werden. Während der Löschar­beiten war es erfor­der­lich, Teile des Dach und der Dach­gauben abzu­de­cken um hier auch ent­spre­chende Lösch­erfolge erzielen zu können.

Bei den Aufräumar­beiten der gebor­chenen Dach­zie­geln und des Brand­schutt, wel­cher auf der Straße und dem Gehweg ver­teilt war, wurde die Feu­er­wehr durch Mit­ar­beiter der städti­schen Bau­hofes unterstützt.

Die am Gebäude ange­trof­fene Person wurde während des Ein­satzes durch den Ret­tungs­dienst betreut und beru­higt, um dann vom DRK OV Lauffen über­nommen zu werden. Ins­ge­samt fünf Per­sonen, welche das Gebäude aktuell bewohnt hatten, mussten durch die Stadt Lauffen a.N. in einer Not­un­ter­kunft unter­ge­bracht werden.

Die Nachlösch- und Aufräumar­beiten zogen sich bis nach 19 Uhr hin.

Was zum Brand­aus­bruch und dem Dach­stock­brand geführt hat ist nun Ermitt­lungs­ar­beit der Polizei und der Ver­si­che­rung.