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Brand in Recyclingfirma

Einsatz der Feuerwehren Schwaigern, Brackenheim, Heilbronn und Werkfeuerwehr SöhnerBrand in Industriegebäude am von Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Die Feu­er­wehr wurde durch die Brand­mel­de­an­lage zur Firma Kurz Recy­cling im Gewer­be­ge­biet alar­miert. Beim Ein­treffen der ersten Kräfte konnte bereits eine starke Rauch­ent­wick­lung aus dem Gebäude fest­ge­stellt werden. Im Bereich der Roh­stoff­an­lie­fe­rung waren Karton und Papier in Brand geraten. Auf­grund der starken Rauch­ent­wick­lung wurde zunächst ein größerer Brand ver­mutet. Vom Ein­satz­leiter wurde daher Alarm für alle Abtei­lungs­wehren ausgelöst.

Mit­ar­beiter hatten umge­hend selbst erste Löschmaßnahmen ein­ge­leitet, mussten sich aber auf Grund der starken Rauch­ent­wick­lung zurückziehen. Zwei Per­sonen zogen sich dabei eine leichte Rauch­gas­ver­gif­tung zu und mussten vom Ret­tungs­dienst ver­sorgt werden.

Die Feu­er­wehrkräfte lei­teten sofort von zwei Seiten einen Lösch­an­griff ein. Dazu gingen meh­rere Trupps unter Atem­schutz in das Gebäude vor. Diesen gelang es bereits nach kurzer Zeit den Brand­herd zu loka­li­sieren und das Feuer schnell unter Kon­trolle zu bringen und somit eine Aus­brei­tung des Brandes zu ver­hin­dern.

Auf Grund des hohen Bedarfs an Atem­schutzgeräteträgern kam auch Unterstützung von der Werk­feu­er­wehr Söhner. Der ange­for­derte Abrollbehälter Atem­schutz der Heil­bronner Wehr wurde letzt­end­lich nicht mehr benötigt. Zur Koor­di­na­tion und Lage­dar­stel­lung kam der ELW 1 der Feu­er­wehr Bra­cken­heim zum Ein­satz.

Abschließend wurden die Bereiche um den Brand­herd mit Wärme­bild­ka­meras kon­trol­liert, um aus­zu­schließen, dass es noch irgendwo ver­steckte Glut­nester gab.

Nach infor­ma­tione der Polizei wurden auf dem Gelände der Firma Alt­pa­pier und Kar­to­nagen von einem LKW abge­laden. Anschließend schob ein Mit­ar­beiter alles mit­hilfe eines Rad­la­ders in einen soge­nannten Bunker. Nur wenige Minuten später stand alles in Flammen. Nach ersten Schätzungen liegt der ent­stan­dene Sach­schaden bei etwa 5.000 Euro.