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Brand einer Gerätehalle mit Schreineranbau

Einsatz der Feuerwehren Lehrensteinsfeld, Ellhofen, Weinsberg und HeilbronnBrand landwirtschaftliches Anwesen am von Feuerwehr Lehrensteinsfeld

Ein Feuer ist um Mit­ter­nacht in einer Maschi­nen­halle mit ange­bauter Schrei­nerei ausge-bro­chen. Beim Ein­treffen der Feu­er­wehr war der Dach­be­reich auf etwa 20 m Länge bereits im Voll­brand. Per­sonen und Anwohner waren zu keiner Zeit akut gefährdet. Eine sofor­tige Rie­gel­stel­lung zum Schutz eines angren­zenden Wohn­hauses und ein mas­siver Lösch­an­griff mit meh­reren Rohren im Innen- und Außenan­griff zeigten schnell ihre Wir­kung. Der Brand wurde in der Spit­zen­zeit mit 8 Löschrohren bekämpft. Die Aus­brei­tung konnte sofort eingedämmt werden, der Brand­schaden beschränkte sich letzt­end­lich auf den bereits beim Ein­treffen der Feu­er­wehr im Voll­brand bestehenden Bereiche. Die unter­schied­liche Nut­zung vom Gebäude, meh­rere Zugänge zu Teil­be­rei­chen der Halle die unter­ein­ander nicht ver­bunden sind, erschwerten die Löschmaßnahmen.

Die Ein­satz­stelle teilte sich in meh­rere Abschnitte auf. Hier arbei­tete die Führungs­gruppe aus Weins­berg effektiv und effi­zient. Der Abrollbehälter AB-Wasser ver­blieb wegen dem anfänglich hohen Löschwas­ser­be­darfs zuerst in Bereit­stel­lung und konnte letzt­end­lich ohne wei­tere Tätig­keit aus dem Ein­satz ent­lassen werden. Der größere Bedarf an Atem­schutzgeräten deckte der nach­ge­for­derte AB-Atem­schutz ab. Ins­ge­samt kamen 32 PA zum Ein­satz.

Umfang­reiche Nachlöschar­beiten wurden not­wendig. Diese wurden erst nach Begut­ach­tung der Statik durch einen Fach­be­rater vom THW ausgeführt. Zur Absi­che­rung der Ein­satzkräfte war dau­er­haft ein Ret­tungs­wagen vor Ort. Die Brand­stelle wurde abschließend mit einer Wärme­bild­ka­mera zusätzlich kon­trol­liert. Eine Brand­wache ver­blieb bis in die frühen Vor­mit­tags­stunden vor Ort.

Ins­ge­samt waren 81 Ein­satzkräfte der Feu­er­wehr vor Ort

Bericht der PP Heil­bronn:

Der Nachbar eines land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sens in der Straße Am Kraut­garten bemerkte kurz vor Mit­ter­nacht ein Feuer in einer Gerätehalle und teilte dies über Notruf der Polizei mit. Die sofort verständigte Feu­er­wehr erschien mit ins­ge­samt 75 Mann und 13 Fahr­zeugen am Brandort und brachte das Feuer schnell unter Kon­trolle. Wohngebäude waren nicht in Gefahr. Vier Bewohner eines Nach­bar­wohn­hauses wurden für die Dauer der Löschar­beiten vorüber­ge­hend aus dem Gebäude eva­ku­iert. Durch das Feuer wurden die Gerätehalle sowie unter­ge­stellte land­wirt­schaft­liche Fahr­zeuge in Mit­lei­den­schaft gezogen. Wei­terhin wurde durch den Brand die an die Gerätehalle ange­baute Schrei­nerei beschädigt. Der Gebäude­schaden wird mit ca. 120 00 Euro, der Schaden am Inventar mit ca. 30 000 Euro ange­geben. Die Brand­ur­sache ist bis­lang noch unklar. Am Ein­satzort waren vor­sorg­lich ein Ret­tungs­wagen, ein Not­fall­seel­sorger sowie zwei Helfer vor Ort.