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50 Schrottfahrzeuge in Brand geraten

Einsatz der Feuerwehren Bad Friedrichshall, Neckarsulm und HeilbronnBrand in Industriegebäude am von Feuerwehr Bad Friedrichshall

Mit dem Alarm­stich­wort „Brand Indus­triegebäude“ wurde die Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall zu einem Auto­ver­wer­tungs­be­trieb an der Lan­des­straße 1096 Rich­tung Unter­gries­heim alar­miert.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule sichtbar, was den Ein­satz­leiter ver­an­lasste eine umfang­reiche Nach­alar­mie­rung durchführen zu lassen. Beim Ein­treffen der ersten Ein­satzkräfte standen 50 Fahr­zeuge, welche teil­weise sieben Reihen hoch gesta­pelt waren, in Voll­brand. Die angren­zende Werk­statt war gerade mal zirka 4 Meter von den bren­nenden Fahr­zeugen ent­fernt, was eine mas­sive Rie­gel­stel­lung erfor­der­lich machte. Auf­grund der schlechten Was­ser­ver­sor­gung in dem außer Orts lie­genden Indus­trie­be­trieb mussten zwei zirka ein Kilo­meter lange Was­ser­lei­tungen aus Unter­gries­heim auf­ge­baut werden. Um rasch Löschmaßnahmen durchführen zu können, kamen die beiden Abrollbehälter Wasser der Feu­er­wehren Neckar­sulm und Heil­bronn zum Ein­satz. Vom Enge­rie­ver­sorger musste eine Über­span­nungs­lei­tung, welche über das Brand­ob­jekt hing, stromlos gemacht werden. Ein Ölab­scheider wurde durch die Feu­er­wehr ver­schlossen, um kon­ta­mi­niertes Löschwasser zurück zu halten, wel­ches später durch eine Fach­firma ent­sorgt wurde. Auf­grund der starken Rauch­ent­wick­lung wurde der Gerätewagen Meßtechnik der Feu­er­wehr Neckar­sulm mit­al­ar­miert. Bereits auf der Anfahrt sowie auch um den Bereich der Ein­satz­stelle wurden Mes­sungen durchgeführt, welche keine gesund­heitsschädli­chen Werte auf­ge­wiesen haben.

Nach zirka einer Stunde war der Brand unter Kon­trolle. Die Nachlösch- und Aufräumar­beiten zogen sich noch bis in die späten Nach­mit­tags­stunden hin. Über die gesamte Ein­satz­dauer musste die viel befah­rene L1096 voll gesperrt werden.