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44-Jähriger wollte Wohnung der Mutter anzünden

Einsatz der Feuerwehr NeckarsulmTechnische Hilfeleistung am

Buchstäblich in letzter Sekunde haben Polizei und Feu­er­wehr ver­hin­dert, dass ein 44 Jahre alter Mann die Woh­nung seiner Mutter im Neckar­sulmer Wohn­ge­biet Neu­berg anzünden konnte.

Am Sonn­tag­vor­mittag waren die 76-jährige Mutter und ihr Sohn in Streit geraten, in dessen Ver­lauf der 44-Jährige Benzin über das Mobi­liar in der Woh­nung aus­ge­gossen haben soll. Die Mutter verließ dar­aufhin die Woh­nung und verständigte die Polizei. Als Feu­er­wehr und Polizei in der Meck­len­burger Straße ein­trafen, war­tete die 76-Jährige bereits vor der Haustür. Sie übergab den Schlüssel für die Woh­nung im 2. Stock an die Polizei. Als die Beamten die Woh­nung öffneten, stand der offen­sicht­lich betrun­kene 44-Jährige mit einem Feu­er­zeug im stark nach Benzin rie­chenden Wohn­zimmer an der Bal­kontür und drohte, das Benzin zu entzünden.

Sofort schloss der Poli­zist die Woh­nungstür wieder, um sie kurze Zeit danach wieder zu öffnen. Diesmal mit Unterstützung von Feu­er­wehrmännern, die sofort einen Was­ser­strahl aus einem C-Rohr auf den poten­zi­ellen Brand­stifter rich­teten und ihn dadurch auf den Balkon abdrängten. Dort konnte er von zwei Poli­zei­be­amten überwältigt und vorläufig fest­ge­nommen werden.

Die Woh­nung wurde anschließend von der Feu­er­wehr nach einer ent­spre­chenden Explo­si­ons­mes­sung wieder frei­ge­geben. Der 44-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen ver­suchter schwerer Brand­stif­tung rechnen. Er wurde auf Antrag der Staats­an­walt­schaft am Montag dem zuständigen Haft­richter vorgeführt. Dieser erließ Haft­be­fehl gegen den Mann.

Quelle: Gemein­same Pres­se­erklärung der StA und PD Heil­bronn vom 23.08.2004