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Zusammen 150 Jahre im ehrenamtlichen und uneigennützigen Dienst für den in Not geratenen Mitbürger

Bad Rappenauvon Andreas Rudlof

Stadt­brand­meister Wil­helm Bödinger konnte im Rahmen der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Abtei­lungs­wehr Bad Rap­penau im Schu­lungs­raum des Feu­er­wehr­hauses ein nicht alltägli­ches Jubiläum bekannt geben. Brand­meister Walter Gug­golz trat am 1. Januar 1945 in die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Rap­penau ein und war bis zum Ende seiner aktiven Dienst­zeit unter anderem als Zugführer ein­ge­setzt. Für seine nun über 60-jährige Zugehörig­keit zur Rap­pen­auer Feu­er­wehr über­reichte Wil­helm Bödinger dem Jubilar einen Gas­tro­no­mie­gut­schein für Walter Gug­golz und dessen Gattin. ?Ein ganz beson­ders herz­li­ches Dan­keschön für die geleis­tete Arbeit und die jahr­zehn­te­lange Ein­satz­be­reit­schaft in der Ver­gan­gen­heit?, sprach Stadt­brand­meister Wil­helm Bödinger dem Geehrten aus und wünschte ihm ?vor allem viel Gesund­heit in der Zukunft.?

Auf 40 Jahre Zugehörig­keit zur Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau kann Günter Schol­len­berger zurückschauen. Mit dem beson­deren Dank für den gezeigten Ein­satz und das wei­tere Enga­ge­ment in der Alters­ab­tei­lung der Kern­stadt­wehr erhielt Günter Schol­len­berger eine Erin­ne­rungs­ur­kunde und eben­falls einen Gut­schein.

Auf zwei Mal 25 Jahre aktiv geleis­teten Feu­er­wehr­dienst können Andreas Dörzbach und Hartmut Last zurückbli­cken. Da beide aus beruf­li­chen Gründen nicht anwe­send waren, wird deren Ehrung bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Gesamt­feu­er­wehr Bad Rap­penau in Bab­stadt mit Über­rei­chung der Ehren­ur­kunde und des Feu­er­wehr-Ehren­zei­chens von Baden-Württem­berg in Silber ent­spre­chend voll­zogen.

?Ins­ge­samt 150 Jahre Feu­er­wehr­dienst sind eine beson­dere Leis­tung und sollen für unsere jüngeren Kame­raden zugleich Ansporn sein, sich wei­terhin in den Dienst zum Schutz und zur Hilfe des in Not gera­tenen Mitbürgers ein­zu­bringen?, unter­strich Stadt­brand­meister Wil­helm Bödinger. Gerade auch für die Angehörigen der Jugend­feu­er­wehr solle die Leis­tung der geehrten Feu­er­wehr­angehörigen durch deren gezeigten dau­er­haften sowie unei­gennützigen Ein­satz für die All­ge­mein­heit ein nach­ah­mens­wertes Bei­spiel und Vor­bild sein, bekräftigte Wil­helm Bödinger abschließend.

Foto: Andreas Rudlof

Auf dem Bild v.l.n.r.: Ord­nungs­amts­leiter Roland Deutsch­mann, Günter Schol­len­berger (40 Jahre), Walter Gug­golz (60 Jahre) und Stadt­brand­meister Wil­helm Bödinger