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Wehr rückt drei Mal pro Woche aus

Bad Rappenauvon Simon Gajer, HSt

Mit ins­ge­samt 458 Mit­glie­dern zählt die Feu­er­wehr Bad Rap­penau zu den größten im Land­kreis. Im ver­gan­genen Jahr rückten die Ein­satz­ab­tei­lungen zu 154 Einsätzen aus. Das belastet die Mit­glieder. Am Sams­tag­abend fand die Gene­ral­ver­samm­lung statt.

„Die Alar­mie­rungshäufig­keit von zirka drei Einsätzen pro Woche ver­bunden mit den stetig stei­genden Anfor­de­rungen an Aus- und Fort­bil­dung war für jedes Feu­er­wehr­mit­glied der Ein­satz­ab­tei­lungen spürbar“, zog Kom­man­dant Felix Mann in einem Gespräch mit stimme.de eine Bilanz der ver­gan­genen zwölf Monate.

Für die Lei­tung der Feu­er­wehr sei 2013 ein ereig­nis­rei­ches Jahr mit vielen Her­aus­for­de­rungen gewesen, ins­be­son­dere im Bereich der Pla­nung zur zukünftigen Struktur und Aus­rich­tung.

Die Bad Rap­pen­auer Wehr steht vor Her­aus­for­de­rungen. Felix Mann sagte: „Das Ehrenamt braucht mehr denn je Unterstützung und Zuar­beit durch die Träger und haupt­amt­li­ches Per­sonal, um in ehren­amt­li­chen Struk­turen allen Anfor­de­rungen und Vor­gaben gerecht werden zu können.“ Durch stei­gende Ansprüche in Beruf und Familie ver­bunden mit einer schnell­le­bi­geren Gesell­schaft werde es zuneh­mend schwerer, Ver­ant­wor­tungen übert­ragen zu können.

„Spe­ziell in Bad Rap­penau stehen wir vor einer Fusion dreier Abtei­lungen, die hohe Ansprüche an das mensch­liche Mit­ein­ander aller Betei­ligten stellt.“ Auf lange Sicht sollen die Wehren aus Bon­feld, Fürfeld und Tresch­klingen zusam­men­gehen und ein gemein­sames Feu­er­wehrgerätehaus bekommen. Im Gespräch ist ein Standort im Bon­felder Gewer­be­ge­biet Buchäcker.

Die zuneh­mende Ein­satzhäufig­keit spe­ziell der Abtei­lung Bad Rap­penau als Kern­stadt ist für Felix Mann eine wei­tere Her­aus­for­de­rung, die nur durch einen Zuwachs an ehren­amt­li­chem Per­sonal in Zukunft gestemmt werden könne.

Bild: Im Mai 2013 rückte die Feu­er­wehr Bad Rap­penau zu einem Ein­satz auf der Auto­bahn aus. (Foto: Feu­er­wehr Bad Rap­penau)