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Wasserrettungsdienst übt in Neudenau

Unter der Lei­tung von Mat­thias Bauer fand am 05. Juni eine gemein­same Übung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau und der DLRG Orts­gruppe Möckmühl an der Schneidmühle in Neu­denau statt. Mat­thias Kurz, in der DLRG Ein­satz­tau­cher und Tauch­lehrer, ist in Neu­denau stellv. Abtei­lungs­kom­man­dant der Frei­wi­ligen Feu­er­wehr Neu­denau. Die Zusam­men­ar­beit aller Kräfte stand des­halb auch bei dieser Übung im Vor­der­grund. Neben­ein­ander und mit­ein­ander.

Übungs­sze­nario war, dass ein mit Per­sonen besetzter Bus von der Straße abge­kommen und in die Jagst gestürzt ist. Der Fahr­gast­raum ist über Wasser, die Per­sonen aber ein­ge­klemmt. Der Bus ist genau so weit vom Ufer ent­fernt, dass mit einem Boot nicht bei­zu­kommen ist. Also musste ein Steg bzw. eine Kon­struk­tion gebaut werden, welche tragfähig ist um mit hydrau­li­schem Gerät arbeiten zu können. Eine Her­aus­for­de­rung für alle. Gemeinsam wurde mit dem Mate­rial der Feu­er­wehr an Land eine Kon­struk­tion gebaut, die dann im Wasser durch die DLRG Tau­cher sta­bi­li­siert und befes­tigt wurde. Letzt­lich wurde die Auf­gabe von allen gemeis­tert, die Kon­struk­tion war tragfähig und konnte sogar noch als Lan­dungs­steg fun­gieren. Wegen aus­lau­fendem Treib­stoff wurde flussabwärts eine Ölsperre errichtet. Hier unterstütze Patrick Ziegler die Feu­er­wehr­ka­me­raden mit dem Ret­tungs­boot Mechita IV.

Ins­ge­samt war es eine erfolg­reiche Übung, die her­vor­ra­gend von allen gemeis­tert wurde. Und zur Kame­rad­schafts­pflege gehört nicht nur das gemein­same Aufräumen, son­dern auch vor allem das Zusam­men­sitzen im Anschluss der Übung. So wurden wir von den Feu­er­wehr­ka­me­raden zu einem leckeren Essen in den „Feu­er­wehr­keller“ ein­ge­laden. Und auch hier hat die Zusam­men­ar­beit bei Essen und Trinken bes­tens funk­tio­niert!