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Wahrer Einsatzmarathon für die Feuerwehr Neudenau

Neudenauvon Sven Reinhardt, FF Neudenau

Auf­grund der Eisglätte am späten Sams­tag­abend wurde die Feu­er­wehr Neu­denau zu ins­ge­samt drei Einsätzen gerufen.

Um 18.35 Uhr war der erste Alarm. Ein Pkw war infolge von Eisglätte auf der L 526 von der Fahr­bahn abge­kommen und die Böschung hin­unter gestürzt. Die drei Insassen blieben glückli­cher­weise unver­letzt und konnten sich selbst aus dem Auto befreien, so dass vor Ort die Hilfe der her­bei­ge­eilten Feu­er­wehren aus Neu­denau und Möckmühl sowie des Ret­tungs­dienstes nicht mehr erfor­der­lich war.

Gerade wieder zurück im Gerätehaus, hatte die Feu­er­wehr­leit­stelle schon die nächste Alar­mie­rung parat. Quer ste­hende und ver­un­fallte Fahr­zeuge zwi­schen Neu­denau und Sig­lingen war die Mel­dung. Es seien meh­rere Not­rufe ein­ge­gangen. Nach längerer Suche wurde die Ein­satz­stelle schließlich zwi­schen Sig­lingen und Kreßbach gefunden. In der Zwi­schen­zeit war aber der Streu­dienst der Straßenmeis­terei vor Ort, so dass sich auch hier die Lage ent­spannte.

Mit dem Alarm­stich­wort „Hil­fe­leis­tung für den Ret­tungs­dienst" wurde die Feu­er­wehr Neu­denau dann um 21.25 Uhr wieder auf die L 526 ins Scheff­lenztal alar­miert. Dort war an nahezu glei­cher Stelle wie beim ersten Alarm ein Pkw die Böschung hin­unter gestürzt. Noch immer war die Straße eis­glatt. Die Fah­rerin war diesmal aber ver­letzt und der Ret­tungs­dienst bat um Hilfe bei der Ret­tung der Person über die steile, etwa 5 Meter hohe Böschung. Mit Lei­tern wurde der Hang begehbar gemacht, die Person auf der Schleif­korb­trage die Böschung hoch­ge­bracht und dem Ret­tungs­dienst überg­eben. Ein­satz­ende für die Feu­er­wehr war dann gegen 22.30 Uhr.