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Vor der Sitzung eine Waschmaschine gelöscht

Massenbachhausenvon Gabi Muth HSt

Löschen von Bränden, tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung bei Ver­kehrsunfällen oder Besei­ti­gung von Ölspuren: Die Auf­gaben der Feu­er­wehr sind viel­seitig. Der Mas­sen­bach­hau­sener Kom­man­dant Lothar Schwarz blickte bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung auf man­nig­fal­tige Einsätze zurück.

Wenn der Piepser los­geht, heißt es für die Feu­er­wehrmänner ausrücken. So geschah es, dass die Mas­sen­bach­hau­sener Wehr drei Stunden vor Beginn der Jah­res­haupt­ver­samm­lung einen Wasch­ma­schi­nen­brand in einem Keller zu löschen hatte. Nichts desto trotz konnte die Sit­zung nach getaner Arbeit pünkt­lich beginnen.

„Men­schen, die bei der Feu­er­wehr sind, haben eines gemeinsam - sie helfen anderen Men­schen, die in Not geraten sind“, eröffnete Lothar Schwarz seinen Rückblick. Wenn die Feu­er­wehr­leute zum Ein­satz gerufen werden, dann ris­kierten sie ihre eigene Gesund­heit, wenn es gelte, bei einem Brand Men­schen­leben zu retten oder Sach­werte zu erhalten.

Ins­ge­samt 41 Feu­er­wehr­angehörige zählen zur Mas­sen­bach­hau­sener Truppe. Neben der Fort­bil­dung bei Lehrgängen steht regelmäßiges Üben auf dem Plan. Ins­ge­samt 16 Mal probten die Feu­er­wehr­leute im ver­gan­genen Jahr den Ernst­fall. Her­aus­ra­gend, so der Feu­er­wehr-Chef, sei die Alarmübung gewesen, die mit der Mas­sen­ba­cher Abtei­lung der Feu­er­wehr Schwai­gern auf seinem Pri­vat­an­wesen durchgeführt wurde.

Außerdem erläuterte Schwarz die Neu­kon­zep­tion, die er dem Gemein­derat vor­ge­stellt hatte. Dabei betonte er vor allem die Not­wen­dig­keit, das 24 Jahre alte Löschfahr­zeug durch ein neues zu ersetzen. Schwarz: „Mit dem alten Löschfahr­zeug kann die Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen ihre Auf­gaben nach dem Feu­er­wehr­ge­setz nicht in vollem Umfang erfüllen.“

Ins­ge­samt neun Mal mussten die Flo­ri­ansjünger im ver­gan­genen Jahr ausrücken. Neben drei Brand­einsätzen gab es fünf tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen. Einmal war eine Ölspur zu ent­fernen. Hinzu kamen Feu­er­si­cher­heits­dienste bei Ver­an­stal­tungen im Ort sowie die Ver­kehrs­si­che­rung bei kirch­li­chen Festen und - nicht zu ver­gessen - das Feu­er­wehr­fest im Sep­tember. Außerdem wurden die Erzie­he­rinnen der Kin­dergärten im Umgang mit dem Feuerlöscher geschult.

All­ge­meine Infor­ma­tionen, etwa zu Ände­rungen in der Aus­bil­dung oder den Aus­wir­kungen der Zuwen­dungs­richt­li­nien für Feu­er­wehren, brachte der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Harald Zeyer mit. Während dem gemütli­chen Teil des Tref­fens, zu dem auch die Part­ne­rinnen ein­ge­laden waren, ehrten Lothar Schwarz, Bürger­meister Chris­toph Schulz und der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Harald Zeyer ver­diente Wehrmänner. Her­mann Müller, Werner Schmoll und Alois Schüssler gehören der Wehr seit 40 Jahren an. Auf 50 Jahre Feu­er­wehr­dienst kann Eugen Straub bli­cken, und Josef Witt­mann ist bereits seit 60 Jahren bei der Truppe.

Foto: Kom­man­dant Lothar Schwarz (rechts), Bürger­meister Chris­toph Schulz (links) und der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Harald Zeyer (Dritter von links) ehrten langjährige Feu­er­wehrmänner