QR-Code zur Seite

Viele Einsätze auch in eher ruhigen Jahren

Offenauvon Peter Klotz, HSt

Ihre Ein­satz­be­reit­schaft bewies die Truppe der Offenauer Feu­er­wehr auch bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung in der Saline. Mehr als 50 weib­liche und männliche Flo­ri­ansjünger waren inter­es­siert an den Berichten der Ver­ant­wort­li­chen und demons­trierten auch gegenüber den Gemein­de­ver­tre­tern Geschlos­sen­heit.

Ein eher unspek­takuläres Jahr war 2005 in den Augen von Kom­man­dant Achim Klotzbücher. Nach einem von vielen Ver­an­stal­tungen geprägten Jubiläumsjahr gab das Gele­gen­heit - zum Durch­schnaufen.

Welche Aktivitäten auch in einem unspek­takulären Jahr anfallen, zeigte Klotzbüchers Rechen­schafts­be­richt. 22 Mal wurden die Ein­satzkräfte alar­miert. In der Hälfte aller Fälle waren es Fehl­alarme, ausgelöst durch auto­ma­ti­sche Brand­melder in den Offenauer Indus­trie­be­trieben. Die wurden ange­halten ihre Ein­rich­tungen zu überprüfen, denn lang­fristig lassen solche Einsätze Zweifel an der Ernst­haf­tig­keit des Not­falls auf­kommen.

Die urei­genste Auf­gabe der Feu­er­wehr, das Löschen von Bränden, kam im Berichts­jahr nur einmal vor. Die übrigen Einsätze waren Hil­fe­leis­tungen, meist bei Unfällen auf der Bun­des­straße 27, und häufig mussten auch Ölspuren besei­tigt werden.

Neben diesen Alar­mie­rungen bewiesen die 38 Aktiven bei 13 Gesamt- und vier Zusatzübungen ihre Kom­pe­tenz. Sehr zufrieden war der Kom­man­dant auch mit der Bereit­schaft zur Wei­ter­bil­dung von der Grund­aus­bil­dung, die die ?Neuen? Alex­ander Krenzler und Markus Ker­cher absol­vierten, über die Prüfung zum Sprech­funker bis zum Lehr­gang zum Aus­bilder für Sprech­funk, den Uli Zim­mer­mann erfolg­reich abschloss. Zusammen mit dem ASB Neckar­sulm wurde auch der in der Grund­aus­bil­dung neu vor­ge­schrie­bene Lehr­gang ?Ret­tung? durchgeführt.

Außerdem enga­gierte sich die Offenauer Wehr bei etli­chen Sicher­heits­wa­chen, der Infor­ma­tion und Schu­lung von Erzie­he­rinnen und Grundschülern, sowie dem Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm der Gemeinde im Sommer.

Im Herbst dieses Jahres wird Marcus Kühn mit seiner 21-köpfigen Jugend­ab­tei­lung das zehnjährige Jubiläum feiern. Die von Franz Rit­ten­auer gegründete Nach­wuchs­gruppe ist ein Garant für die Zukunft der Feu­er­wehr. Allein vier Nach­wuchskräfte wurden zum Ober­feu­er­wehr­mann befördert. Auch um die Tages­verfügbar­keit ist es recht gut bestellt, nachdem der stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Reiner Beer und wei­tere vier Ein­satzkräfte im Dienst der Gemeinde stehen.

Für wei­tere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden der stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Rainer Beer und die Kas­senprüfer Win­fried Ker­cher und Mario Ziegler. Ein beson­dere Ehrung wurde dem ehe­ma­ligen Kom­man­danten Josef Lier­heimer zuteil. Der 84-jährige wurde zum 65. Feu­er­wehr­jubiläum beglückwünscht.