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Tag der offenen Tür

Bad Friedrichshallvon Marcel Hoffmann, Feuerwehr Bad Friedrichshall

Als man am 12.10.2014 am Feu­er­wehrgerätehaus der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall vor­bei­lief, konnte man vor dem Gebäude einige Feu­er­wehr­fahr­zeuge aus dem Fuhr­park bestaunen. Grund hierfür war der Tag der offenen Tür der Feu­er­wehr.

Neben Kom­man­do­wagen, Tanklöschfahr­zeug, Dreh­leiter und Löschfahr­zeug stand auch der neu ein­ge­weihte Rüstwagen, sowie der Gerätewagen Trans­port für die großen und kleinen Besu­cher bereit. Weiter ging es im Innenhof des Gerätehauses mit den Attrak­tionen für die Kinder: Hüpfburg, Sprit­zenhäusle und Kisten sta­peln. In der leergeräumten Fahr­zeug­halle konnte man sich zum Essen nie­der­lassen und der Musik der Stadt­ka­pelle Bad Fried­richs­hall, sowie nach­mit­tags dem Feu­er­wehr­spiel­mannszug Bad Fried­richs­hall lau­schen. Die Aus­wahl bestand aus einem Mit­tags­tisch, Kaffee und Kuchen und ver­schie­denen Crêpes, welche von der Jugend­feu­er­wehr gemacht wurden.

Ein wei­terer Besu­cher­ma­gnet war der LKW Auf­lieger, den man vor dem Haupt­ein­gang des Gebäudes finden konnte. Den im Land­kreis schon bekannten Anhänger der Spe­di­tion Frühauf mit der mar­kanten Rauch­warn­meld­erwer­bung konnte man an diesem Sonntag begehen. Innen waren Bilder der Jugend­feu­er­wehr, des Feu­er­wehr­spiel­mann­zuges, der Ein­satz­fahr­zeuge und einigen Einsätzen aus­ge­stellt. Des Wei­teren durfte man einmal raten, welch ein Gewicht die persönliche Schutz­ausrüstung mit der Atem­schutz­ausrüstung hat und direkt daneben gab es die Möglich­keit eben diese einmal selbst anzu­ziehen.

Vor, aber auch noch in dem Auf­lieger fand man Infor­ma­tionen rund um das Thema der Rauch­melder. Welche Arten gibt es? Wo muss man einen Rauch­melder aufhängen? Und wie sieht eine opti­male Lösung aus? Viele Besu­cher waren über den Info­stand hoch erfreut, da die Pflicht der Rauch­melder ab dem 01.01.2015 besteht. Mit einer Nebel­ma­schine wurde prak­tisch dar­ge­stellt wie ein Rauch­melder funk­tio­niert und wie er sich anhört.

Vor dem Auf­lieger sam­melten sich die Besu­cher für die Vorführungen des Feu­er­wehr­ka­me­raden Michael Sieg­mann. Die Frage ob Diesel brennt, würde man zunächst einmal sofort mit einem „Ja“ beant­worten. Doch ein bren­nendes Streich­holz wel­ches in ein Gefäß mit Die­sel­kraft­stoff gehalten wird und aus­geht, beweist das Gegen­teil. Sollte man den Diesel jedoch in eine Sprühfla­sche füllen und über ein bren­nendes Tee­licht spritzen, brennt er sehr wohl und erzeugt eine Stich­flamme. Eine Stich­flamme erzeugt auch Kunst­stoff. Zwar nicht wenn er am Stück ist, jedoch aber, wenn der Kunst­stoff flüssig ist oder in pul­ve­ri­sierter Form über der Flamme ver­teilt wird. Auch wurde gezeigt, dass man bren­nendes Wachs nicht mit Wasser löschen soll, da auch dieser Ver­such mit einer hef­tigen Stich­flamme endet. Das Prinzip eines Flash Overs wurde mit­tels einer Mehl­staub­ex­plo­sion vor den Augen der begeis­terten Zuschauer simu­liert.

Ein großes Danke spricht der Abtei­lungs­kom­man­dant Elmar Schell allen betei­ligten Hel­fern aus und freut sich über den erfolg­rei­chen Tag und das große Enga­ge­ment, das an den Tag gelegt wurde.