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Stabführerin will den Musikzug mit Fanfaren ergänzen

Ilsfeldvon Joachim Kübler HSt

50 Jahre sind kein Pap­pen­stiel und ein triff­tiger Grund zum Feiern. Diesen Grund­satz haben die Mit­glieder des Spiel­manns­zugs und die Aktiven der Ils­felder Feu­er­wehr umge­setzt. Schließlich galt es das 50-jährige Bestehen des Spiel­manns­zugs zu feiern.

Über drei Tage zogen sich die Ver­an­stal­tungen, die sowohl Gedenken und Rückblick, aber auch Unter­hal­tung und Spaß zum Inhalt hatten. Zen­trales Ereignis war die Fest­ver­an­stal­tung. Mit Harald Leibrecht (FDP) hatte ein Mit­glied des Bun­des­tages und Mit­glied des Auswärtigen Aus­schusses den Weg zur Ils­felder Feu­er­wehr gefunden.

In seiner Ansprache kam der FDP-Poli­tiker, der selbst Trom­pete und Saxo­phon spielt, auf die Bedeu­tung der Musik zu spre­chen. Er äußerte dabei auch die Ansicht, dass „Orches­ter­er­fah­rung der Politik durchaus gut tun könnte“. Natürlich würdigte er dabei auch die Arbeit des Ils­felder Spiel­manns­zugs und schloss mit einem Zitat von Beet­hoven: „Musik kommt von Herzen, sie möge zu Herzen gehen.“ Für die Umset­zung dieses Mottos wünschte der Abge­ord­nete den Ils­felder Feu­er­wehr­leuten alles Gute.

Auf die große Bedeu­tung des Spiel­manns­zugs für Ils­feld kam Bürger­meister Thomas Knödler zu spre­chen, der der Ansicht ent­ge­gen­trat, der Spiel­mannszug sei eher ein Verein. Dagegen stellte er deut­lich klar: „Der Spiel­mannszug ist fester Bestand­teil der Ils­felder Wehr und damit der gesamten Gemeinde.“ Dahin gingen auch die Aus­sagen der Feu­er­wehrführung. Sowohl der Kom­man­dant der Ils­felder Wehr, Wolf­gang Hagner, als auch sein Stell­ver­treter Werner Schuch­mann, machten deut­lich, dass die Stabführerin Evelyn Schneider ihre Unterstützung habe.

Knödler hob bei seinen Ausführungen die wich­tige Arbeit im Jugend­be­reich heraus und signa­li­sierte Unterstützung für die Pläne der amtie­renden Stabführerin, den Musikzug mit Fan­fa­ren­spie­lern zu ergänzen.

Evelyn Schneider ließ in ihrer Ansprache die Geschichte des Zuges mit ihren Höhen und Tiefen Revue pas­sieren. Eine kleine Aus­stel­lung im Feu­er­wehrgebäude mit Bil­dern aus den ver­gan­genen 50 Jahren unter­strich diese Ausführungen und gab Inter­es­sierten die Gele­gen­heit, die Ver­gan­gen­heit mit persönlich Erlebtem, mit Bekanntem und mit Bekannten wieder auf­leben zu lassen.

Rückblick ist immer auch Anlass und Gele­gen­heit, Dank und Aner­ken­nung zum Aus­druck zu bringen. So bil­deten Ehrungen den Abschluss des offi­zi­ellen Fest­aktes: Her­mann Wurst kann auf 50 Jahre Mit­wir­kung im Spiel­mannszug zurückbli­cken. Dafür wurde er sowohl von seiner Stabführerin, Evelyn Schneider, wie auch im Namen des Lan­des­ver­bandes durch Kreis­stabführer Harald Kupfer geehrt.

Mit ihm erhielten auch wei­tere Pfeifer und Trommler des Spiel­manns­zugs Aner­ken­nung. Albert Bar­ten­bach, Man­fred Lutz, Willi Brod, Ger­hard Sieber, Heinz Oben­land und Paul Ernst. Sie alle hielten der Feu­er­wehr­musik zwi­schen 33 und 48 Jahre die Treue.

Foto: Für langjährige Treue zur Feu­er­wehr­musik wurden viele Mit­glieder des Ils­felder Spiel­manns­zuges aus­ge­zeichnet. (Foto: Joa­chim Kübler)