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Schüler der Realschule Weinsberg zu Besuch bei der Feuerwehr

Weinsbergvon Thomas Hardt, Feuerwehr Weinsberg

Im Rahmen eines spe­zi­ellen Schul­pro­jektes zum Thema „Soziales Enga­ge­ment“ besuchten 13 Schülerinnen und Schüler der 8. Real­schul­klasse vom 15.-17.01.2007 die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Weins­berg. An ins­ge­samt drei Vor­mit­tagen wurde den Jugend­li­chen anhand von Besich­ti­gungen, Vorführungen und Unter­richt die Arbeit der Feu­er­wehr vor­ge­stellt.

In enger Absprache mit den zuständigen Lehrkräften der Real­schule Weins­berg orga­ni­sierte und lei­tete der haupt­be­ruf­lich tätige Feu­er­wehr­be­amte Klaus Lan­den­berger das Pro­jekt. Bei der Durchführung wurde er von drei seiner Kame­raden unterstützt. Den Jugend­li­chen konnte ein wirk­lich inter­es­santes und abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm geboten werden.

Neben dem Besuch der Atem­schutzübungs­an­lage und der Leit­stelle bei der Berufs­feu­er­wehr in Heil­bronn konnten die Schüler auch den Fuhr­park und die zur Verfügung ste­henden Gerätschaften der Weins­berger Feu­er­wehr kennen lernen. Wie muss ein(e) Feu­er­wehr­mann/-frau bei einem Brand­ein­satz ausgerüstet sein? Wie bedient man einen Feuerlöscher? Wie geht die Feu­er­wehr bei einem Ver­kehrs­un­fall vor? Die Ant­worten konnten die Jugend­li­chen sogar teil­weise selbst aus­pro­bieren, denn auf dem Gelände der Werk­feu­er­wehr des Kli­ni­kums am Weißenhof konnte unter Anlei­tung das Löschen eines Feuers mit­tels Feuerlöscher geübt werden. Anschließend wurde gezeigt, welche Gefahr von einer Spray­dosen- oder Fett­ex­plo­sion aus­gehen kann. Danach bestand für die ganz Mutigen die Möglich­keit, die 30 Meter hohe Dreh­leiter hin­auf­zu­steigen.

Im Bereich der tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung durften die Schüler einmal testen, wie man eine ver­letzte Person aus einem Fahr­zeug befreien kann. Mit hydrau­li­schem Ret­tungsgerät mussten Sie den Klas­sen­lehrer, der den ver­letzten Bei­fahrer „spielte“, aus dem Fahr­zeug bekommen. Ganz ohne Theo­rie­un­ter­richt ging es jedoch nicht! Bevor man sich mit dem prak­ti­schen Teil der Übungen beschäftigen konnte, mussten die Jugend­li­chen die Vor­ge­hens­weise in Theo­rie­form erlernen. Lehrer und Schüler staunten nicht schlecht, wel­ches Wissen von den Feu­er­wehr­leuten abver­langt wird. Nach Ablauf des dreitägigen Pro­jekts haben sogar einige der anwe­senden Mädchen und Jungen ihr Inter­esse an einer festen Mit­glied­schaft bekundet.

„Unser Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für die Arbeit der Feu­er­wehr zu begeis­tern. Ich denke, wir haben es geschafft, “ so Klaus Lan­den­berger. Eine posi­tive Reso­nanz gab es auch von Seiten der Lehrkräfte, die gerne eine wei­tere Zusam­men­ar­beit anstreben.