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Schreiben des LFV-Vorsitzenden Dr. Frank Knödler

Liebe Kame­raden,

Weih­nachten 2004 und der Beginn des Jahres 2005 bleiben uns in Erin­ne­rung.
165.000 oder mehr Men­schen wurden Opfer des Erd­be­bens vor Sumatra und dem fol­genden Tsu­nami. Auch viele deut­sche Tou­risten sind betroffen. Viele Schick­sale werden wohl nicht mehr geklärt werden… Die Feu­er­wehren von Baden-Württem­berg fühlen mit allen Betrof­fenen.

Nach dem 26. Dezember 2004 ist auch in Deutsch­land eine bei­spiel­lose Hilfe ange­laufen. Die ver­schie­densten Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen sam­meln für die Betrof­fenen, helfen vor Ort usw. Auch Kräfte der Feu­er­wehr haben geholfen und helfen vor allem im medi­zi­ni­schen Bereich.

Ver­mehrt werden wir nach Hilfsmöglich­keiten der Feu­er­wehren gefragt. Der Lan­des­feu­er­wehr­ver­band rät drin­gend von Fahrten auf eigene Faust in die Kri­sen­ge­biete ab. Unko­or­di­nierte Hilfe würde die lau­fenden Maßnahmen eher behin­dern. Sollte der Ein­satz von Hel­fern der Feu­er­wehren aus Baden-Württem­berg im Kri­sen­ge­biet nötig sein, wird diese Hilfe offi­ziell über das Innen­mi­nis­te­rium ange­for­dert werden.

Wenn Feu­er­wehren oder deren Angehörige finan­ziell helfen wollen, können sie dies über die bekannten Spen­den­or­ga­ni­sa­tionen gerne tun. Unter anderem sind solche unter www.tagesschau.de auf­ge­listet. Der Lan­des­feu­er­wehr­ver­band wird nach dem heu­tigen Stand der Dinge keine eigene Spen­den­ak­tion orga­ni­sieren.

Sofern nötig, werden die Feu­er­wehren neue Hin­weise aktuell bekommen.

Mit herz­li­chen Grüßen

Dr. Frank Knödler