QR-Code zur Seite

Riesenrutsche für die kleinen Wasserratten

Möckmühlvon Herbert Darilek, HSt

Die Was­ser­rut­sche war der Renner des Kin­der­fe­ri­en­pro­gramms der Stadt Möckmühl. Das beliebte Spek­takel der Feu­er­wehr hat sich mitt­ler­weile zu einer der größten Attrak­tionen in Möckmühl ent­wi­ckelt.

100 Stroh­ballen, zwei Anhänger voll Stroh, drei Eimer Schmier­seife, eine lange Folie und viel Wasser. Das ist das Bau­ma­te­rial, um eine Wiese in eine 60 Meter lange Was­ser­rutsch­bahn für 150 Kinder zu ver­wan­deln. Man nehme außerdem 18 Feu­er­wehrmänner und 25 Hel­fe­rinnen und Helfer der Jugend­feu­er­wehr für den mehrstündigen Auf- und Abbau der Anlage. Auch das anfangs noch reg­ne­ri­sche Wetter tat der Begeis­te­rung der Kinder keinen Abbruch. Mit den Feu­er­wehr­fahr­zeugen wurden die Kinder zu der beim Aus­sied­lerhof Fleisch­mann gele­genen Wiese gebracht.

Sogleich bil­deten sich am Start­punkt War­te­schlangen. Rücklings oder bäuch­lings, sit­zend oder auf den Knien, allein oder in Gruppen rodelten die Kinder im Was­ser­kanal den Hang hin­unter. Auch drei Feu­er­wehrmänner und eine Feu­er­wehr­frau ließen sich den Spaß nicht ent­gehen. Mit ihrem „Vie­rerbob“ sorgten sie mit ihren Was­ser­bomben im Aus­lauf­be­cken der Rut­sche für eine viel beju­belte Abkühlung der zahl­rei­chen Zuschauer.

Nach den Abfahrten sonnten sich die Kinder auf der Wiese oder saßen gesellig um das lodernde Lager­feuer herum. Für die Ver­pfle­gung hatte die Stadt Getränke und auch heiße Würst­chen bereit­ge­stellt.

Auch nächstes Jahr, so Kom­man­dant Uwe Thoma, wird die Rut­sche wieder ange­boten. Ob die mehr oder weniger ernst gemeinten Ver­bes­se­rungs­vor­schläge wie ein Lift zum Auf­stieg, eine Über­da­chung der Rodel­bahn oder ein Nach­tro­deln unter Flut­licht umge­setzt werden, ließ er augen­zwin­kernd offen.

Bild: Diese Rie­sen­rut­sche hat es in sich. Bei den Kin­dern des Feri­en­pro­gramms ist die Idee der Möckmühler Feu­er­wehr klasse ange­kommen. (Foto: Darilek)