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Richtfest bei schönem Wetter in Neudenau

Neudenauvon Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Bei Son­nen­schein und tro­ckener Wit­te­rung konnte am 02. Juni das Richt­fest für den Erwei­te­rungsbau des Feu­er­wehr­hauses in Neu­denau gefeiert werden.

Alle Mit­glieder der Ein­satz- und Alters­ab­tei­lung Neu­denau sowie die Ver­treter des Gemein­de­rates konnten neben den zur Zeit am Bau betei­ligten Hand­wer­kern den Worten von Bürger­meister Hebeiß sowie den Zim­mer­leuten lau­schen.

Im Anschluss gab es einen Umtrunk im Altbau.

Hier der Richt­spruch:

Mit Gunst und Ver­laub!

Liebe Leute, ob jung, ob alt kommt her und seht,wie das neue Feu­er­wehr­haus in Neu­denau ent­steht. Damit die Feu­er­wehr hoch­mo­ti­viert in neuen Wänden, die Gemeinde noch besser schützen kann vor Bränden.

Doch in Neu­denau darf nicht ein­fach was ent­stehen, ohne auf die his­to­ri­sche Kom­po­nente zu sehen, Herr Schäfer wurde das Bau­werk anver­traut der auch im Ort nach den alten Gebäuden schaut.

Jetzt könnt ihr eine schöne Bal­ken­decke sehen, nach altem Vor­bild sollte Sie ent­stehen. Ich denk das Werk macht seinem Meister Ehr und der Gemeinde noch viel mehr.

Für die Löschfahr­zeuge gibt es eine neue Halle Und im Mann­schafts­raum ist jetzt Platz für alle Im Schlauch­turm können die Schläuche, die nassen Sich nach dem Ein­satz in aller Ruhe trocknen lassen.

Der Feu­er­wehr Neubau, den Ihr hier seht, jetzt von Grunde bis zum Dache steht,
Stolz, der Maurer, Planer und der Zim­mer­mann, Ihn mit Bürger­meister und allen hier betrachten kann.

Ver­bunden recht nach altem Hand­werks­brauch, natürlich, mit Eisen, Dübeln und Schrauben auch. Damit das Gebäude der Feu­er­wehr zum Nutz Über Jahr­zehnte biete Obdach und Schutz.

So ziert heut der Richt­baum dieses Haus Und zeigt in alle Welt hinaus, wie man die Idee zum Leben hier erweckte die einst der Planer am Com­puter aus­heckte.

Wenn andere Zünfte nun das Werk voll­enden Mit vielen fleißigen und geschickten Händen, von innen und von außen fein schmücken aus, dann wird's für wahr ein prächtiges Feu­er­wehr­haus.

Lasst mich die Segenswünsche jetzt verkünden, und mich darauf ein Schlückchen trinken:

Gesegnet sei das neue Feu­er­wehr­haus und alle die da gehen ein und aus. Gesund­heit, Hei­ter­keit und Frieden, sei allen Men­schen hier beschieden.

Allen die den Bau begleiten, und alles dazu vor­be­reiten, die uns beschäftigt und erklärt, sei mein nächster Schluck ver­ehrt.

Hoch lebe jeder Meister und Geselle, der tätig war an dieser Stelle, mit Säge, Beil und Win­kelmaß, Ihnen gilt mein Spruch und dieses Glas.

Allen die hier um uns stehen wünschen wir viel Glück und Wohl­ergehen.

Der letzte Schluck, er gilt der Ehre, und dem Hand­werk, dem ich angehöre!

Nun Glas zer­schmet­tere im Grund! Geweiht sei dieses Wehr jetzt zur Stund!

Über diesen Auf­trag seht gefreut, hat sich das Team der Firma Heyd!